23.09.2008, 15:16
23.09.2008, 22:07
Mahlzeit!
BIs jetzt ist alles so wie es sein sollte nach der impfung, diese hat aber in einigen Gegenden wenig Wirkung gezeigt. Sowohl in Niedersachsen, wie auch in BW gibt es ja recht viele Fälle, woran das liegen kann, muß wohl noch analysiert werden.
Gruß der Hornbläser
BIs jetzt ist alles so wie es sein sollte nach der impfung, diese hat aber in einigen Gegenden wenig Wirkung gezeigt. Sowohl in Niedersachsen, wie auch in BW gibt es ja recht viele Fälle, woran das liegen kann, muß wohl noch analysiert werden.
Gruß der Hornbläser
30.09.2008, 23:12
Hallo, Katrin.
Unsere Damen hatten leider mit den Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen, aber wohl besser als die BT.
Ich habe gerade Folgendes gelesen:
Im August ist die Zahl der bestätigten Blauzungenkrankheitsfälle laut Bundeslandwirtschaftsministerium auf 443 hoch geschnellt, nach im Juli 76 und im Juni nur 30 gemeldeten Infektionen. Bereits in der ersten Septembertagen setze sich das Szenario fort.
Auffallend ist allerdings, dass sich das aktuelle Seuchengeschehen auf Niedersachsen mit 337 BT-Fällen und Baden- Württemberg mit 86 Fällen konzentriert. In den letztjährigen Hochburgen waren es im August nur 10 BT-Fälle (Nordrhein- Westfalen 2, Hessen 1 und Rheinland-Pfalz 7). Vor allem betroffen waren Rinderbestände (347 Fälle) und im Gegensatz zum Vorjahr "nur" 93 Schafbestände.
Die Gründe für das Aufflackern der Blauzungenkrankheit sind noch nicht ganz klar: So sind natürlich noch eine Reihe von tierhaltenden Betrieben aus verschiedenen Gründen nicht geimpft worden. Viele Rinderbestände sind erst spät geimpft worden und/oder die bei großen Wiederkäuern erforderliche zweite Impfung ist noch nicht erfolgt. Es sollen aber unter den Neuinfektionen auch viele Schafe sein, die im Mai/Juni geimpft wurden, aber keinen Immunschutz aufgebaut haben. So stellt sich die Frage, ob nicht auch bei Schafen und Ziegen eine zweimalige Impfdosis nötig ist, um eine stabile Immunität aufzubauen. Möglich sind aber auch Fehler bei der Impfung oder im Umgang mit dem Impfstoff, was die Regionalität der neuen Krankheitsfälle erklären könnte. Eine positive Bilanz zur Impfaktion gegen BT haben die zuständigen Veterinäre jetzt auf dem Nordrhein-Westfälischen Tierärztetag gezogen.
Seit Ende Mai habe man in Nordrhein- Westfalen rund 840 000 Milchkühe und deren Nachzucht sowie Schafe und Ziegen geimpft. Dies sei eine enorme logistische Aufgabe für die Tierärzteschaft gewesen. Zwar habe das Gros der Landwirte gut mitgewirkt, doch die Aktion sei erschwert worden, da zum Impfzeitpunkt die Tiere bereits auf der Weide gewesen seien. Die Aktion laufe weiterhin erfolgreich nach Plan. Die Zahl von etwa 300 erfassten Impfkomplikationen sei mit Blick auf die Gesamtzahl der Impfungen ein Beleg, dass die verwendeten Impfstoffe gut verträglich seien. Endgültig könne die Wirksamkeit aber erst in den nächsten Wochen beurteilt werden, weil die Infektionsgefahr im Frühherbst ansteige.
Zu bedenken sei, dass die Blauzungenkrankheit mit der diesjährigen Impfkampagne noch nicht getilgt sein werde. Deshalb müsse eine Fortsetzung der Aktion im nächsten Jahr rechtzeitig geplant werden. Auch in Frankreich breitet sich die Blauzungenkrankheit weiter aus. Bis Mitte August waren insgesamt 4543 Fälle gemeldet, die in diesem Jahr neu durch den Serotyp 8 des Virus ausgelöst wurden, sowie 19 durch den Serotyp 1 neu verursachte Fälle. Damit wurden allein seit dem 1. August 2008 mehr als 2300 Neuinfektionen - also quasi eine Verdopplung - diagnostiziert. Während auch in Frankreich der in Deutschland bislang ausschließlich vorkommende Serotyp 8 des Blauzungenvirus überwiegt, wurde der Serotyp 1 im Südwesten der Republik nachgewiesen; teilweise überschneidet sich das regionale Vorkommen der beiden Varianten. Das stellt die dortigen Landwirte vor ein besonderes Problem, da noch kein Impfstoff auf dem Markt ist, der vor mehreren Serotypen gleichzeitig schützt. In den betroffenen Regionen sind also zwei Impfaktionen pro Tier notwendig. Red./AgE
Original Artikel:
http://nl.xeu.de/j.cfm?i=359437&k=86196
Unsere Damen hatten leider mit den Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen, aber wohl besser als die BT.
Ich habe gerade Folgendes gelesen:
Im August ist die Zahl der bestätigten Blauzungenkrankheitsfälle laut Bundeslandwirtschaftsministerium auf 443 hoch geschnellt, nach im Juli 76 und im Juni nur 30 gemeldeten Infektionen. Bereits in der ersten Septembertagen setze sich das Szenario fort.
Auffallend ist allerdings, dass sich das aktuelle Seuchengeschehen auf Niedersachsen mit 337 BT-Fällen und Baden- Württemberg mit 86 Fällen konzentriert. In den letztjährigen Hochburgen waren es im August nur 10 BT-Fälle (Nordrhein- Westfalen 2, Hessen 1 und Rheinland-Pfalz 7). Vor allem betroffen waren Rinderbestände (347 Fälle) und im Gegensatz zum Vorjahr "nur" 93 Schafbestände.
Die Gründe für das Aufflackern der Blauzungenkrankheit sind noch nicht ganz klar: So sind natürlich noch eine Reihe von tierhaltenden Betrieben aus verschiedenen Gründen nicht geimpft worden. Viele Rinderbestände sind erst spät geimpft worden und/oder die bei großen Wiederkäuern erforderliche zweite Impfung ist noch nicht erfolgt. Es sollen aber unter den Neuinfektionen auch viele Schafe sein, die im Mai/Juni geimpft wurden, aber keinen Immunschutz aufgebaut haben. So stellt sich die Frage, ob nicht auch bei Schafen und Ziegen eine zweimalige Impfdosis nötig ist, um eine stabile Immunität aufzubauen. Möglich sind aber auch Fehler bei der Impfung oder im Umgang mit dem Impfstoff, was die Regionalität der neuen Krankheitsfälle erklären könnte. Eine positive Bilanz zur Impfaktion gegen BT haben die zuständigen Veterinäre jetzt auf dem Nordrhein-Westfälischen Tierärztetag gezogen.
Seit Ende Mai habe man in Nordrhein- Westfalen rund 840 000 Milchkühe und deren Nachzucht sowie Schafe und Ziegen geimpft. Dies sei eine enorme logistische Aufgabe für die Tierärzteschaft gewesen. Zwar habe das Gros der Landwirte gut mitgewirkt, doch die Aktion sei erschwert worden, da zum Impfzeitpunkt die Tiere bereits auf der Weide gewesen seien. Die Aktion laufe weiterhin erfolgreich nach Plan. Die Zahl von etwa 300 erfassten Impfkomplikationen sei mit Blick auf die Gesamtzahl der Impfungen ein Beleg, dass die verwendeten Impfstoffe gut verträglich seien. Endgültig könne die Wirksamkeit aber erst in den nächsten Wochen beurteilt werden, weil die Infektionsgefahr im Frühherbst ansteige.
Zu bedenken sei, dass die Blauzungenkrankheit mit der diesjährigen Impfkampagne noch nicht getilgt sein werde. Deshalb müsse eine Fortsetzung der Aktion im nächsten Jahr rechtzeitig geplant werden. Auch in Frankreich breitet sich die Blauzungenkrankheit weiter aus. Bis Mitte August waren insgesamt 4543 Fälle gemeldet, die in diesem Jahr neu durch den Serotyp 8 des Virus ausgelöst wurden, sowie 19 durch den Serotyp 1 neu verursachte Fälle. Damit wurden allein seit dem 1. August 2008 mehr als 2300 Neuinfektionen - also quasi eine Verdopplung - diagnostiziert. Während auch in Frankreich der in Deutschland bislang ausschließlich vorkommende Serotyp 8 des Blauzungenvirus überwiegt, wurde der Serotyp 1 im Südwesten der Republik nachgewiesen; teilweise überschneidet sich das regionale Vorkommen der beiden Varianten. Das stellt die dortigen Landwirte vor ein besonderes Problem, da noch kein Impfstoff auf dem Markt ist, der vor mehreren Serotypen gleichzeitig schützt. In den betroffenen Regionen sind also zwei Impfaktionen pro Tier notwendig. Red./AgE
Original Artikel:
http://nl.xeu.de/j.cfm?i=359437&k=86196
01.10.2008, 22:07
BIs jetzt ist alles so wie es sein sollte nach der impfung, diese hat aber in einigen Gegenden wenig Wirkung gezeigt. Sowohl in Niedersachsen, wie auch in BW gibt es ja recht viele Fälle, woran das liegen kann, muß wohl noch analysiert werden.
Das ist doch klar warum das so ist die haben ihre tiere nicht impfen lassen! Ist hier in NL auch passiert. In belgien ist es verpflichtet und bei denen war auch bis jetzt kein blauzungenausbruch mehr.
Ich dachte das ich gelesen habe das es in der ganzen EU plichtimpfung wird.
gruss marion
Das ist doch klar warum das so ist die haben ihre tiere nicht impfen lassen! Ist hier in NL auch passiert. In belgien ist es verpflichtet und bei denen war auch bis jetzt kein blauzungenausbruch mehr.
Ich dachte das ich gelesen habe das es in der ganzen EU plichtimpfung wird.
gruss marion
02.10.2008, 09:48
Biotje schrieb:
BIs jetzt ist alles so wie es sein sollte nach der impfung, diese hat aber in einigen Gegenden wenig Wirkung gezeigt. Sowohl in Niedersachsen, wie auch in BW gibt es ja recht viele Fälle, woran das liegen kann, muß wohl noch analysiert werden.
Das ist doch klar warum das so ist die haben ihre tiere nicht impfen lassen! Ist hier in NL auch passiert. In belgien ist es verpflichtet und bei denen war auch bis jetzt kein blauzungenausbruch mehr.
Ich dachte das ich gelesen habe das es in der ganzen EU plichtimpfung wird.
gruss marion
Das ist doch klar warum das so ist die haben ihre tiere nicht impfen lassen! Ist hier in NL auch passiert. In belgien ist es verpflichtet und bei denen war auch bis jetzt kein blauzungenausbruch mehr.
Ich dachte das ich gelesen habe das es in der ganzen EU plichtimpfung wird.
gruss marion
Nee nee meine liebe Marion,
die Tiere sind nachweislich geimpft worden. Es mag sein, daß der TA etwas schlecht getroffen hat, oder sonst was gewesen ist. Einige Kühe hatte auch erst den ersten Teil der Immunisierung hinter sich... Aber Schafe brauchen nur eine Impfung und sind ob ihrer Anfälligkeit oftmals bei der Terminvergabe bevorzugt worden.
Gruß der Hornbläser
02.10.2008, 16:46
kann auch sein das die neue variante von BT schon angekommen ist. Als ich in juni in frankreich war erzáhlte der zúchter das im süden von frankreich mit grenze spanien ein neuer variant war wo noch kein impfmittel fúr da war.
gruss mar
gruss mar
02.10.2008, 21:16
Auch hier muß ich widersprechen. Es handelte sich um den Serotyp 8 und nicht um 1 wie er in Südfrankreich und Spanien auftritt.
Die Verläufe waren durch die Bank allerdings leichter und es gab nur wenige Todesfälle.
Heute hat mir ein Schäfer erzählt das sein TA schlampig geimpft hat - in die Keule und nicht in den Hals.... So viel zum Thema Sorgfalt.
Gruß der hOrnbläser
Die Verläufe waren durch die Bank allerdings leichter und es gab nur wenige Todesfälle.
Heute hat mir ein Schäfer erzählt das sein TA schlampig geimpft hat - in die Keule und nicht in den Hals.... So viel zum Thema Sorgfalt.
Gruß der hOrnbläser
03.10.2008, 07:25
wenn das echt in den hals geimpft werden muss hab ich ja noch mal glúck gehabt diesen sommer. Oder Knut mag keine ouessantschafe
hier ist auch in die keule geimpft.
Unser Tierarzt nimmt für solche massenimpfungen studenten von der uni. naja die müssen ja auch noch lernen denkt man dann, und sie wissen später was ein ouessantschaf ist
schónes wochenende
mar
hier ist auch in die keule geimpft.Unser Tierarzt nimmt für solche massenimpfungen studenten von der uni. naja die müssen ja auch noch lernen denkt man dann, und sie wissen später was ein ouessantschaf ist

schónes wochenende
mar
04.10.2008, 20:08
Hoi Hoi !
Auch bei uns ist in die Schulter und nicht in den Hals geimpft worden - wo steht denn das es der Hals sein muss - und wo am Hals?
Auch bei uns ist in die Schulter und nicht in den Hals geimpft worden - wo steht denn das es der Hals sein muss - und wo am Hals?
05.10.2008, 18:32
futzek schrieb:
Hoi Hoi !
Auch bei uns ist in die Schulter und nicht in den Hals geimpft worden - wo steht denn das es der Hals sein muss - und wo am Hals?
Auch bei uns ist in die Schulter und nicht in den Hals geimpft worden - wo steht denn das es der Hals sein muss - und wo am Hals?
Der in D verwendete Impfstoff sollte im Schulter-Halsbereich verabreicht werden sagte mir die TÄin, die hier den ersten Schwung geimpft hat. Warum genau dort weiß ich auch nicht.
Gruß der Hornbläser