11.12.2007, 00:38
onnor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 12.07.2007, 21:22 Titel: Entwurmungsfrage die 99.te... Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Ihr Lieben.
Unsere 2 Ouessies (Mutter und Bock) wurden Anfang April noch vom Vorbesitzer entwurmt, wie er schrieb mit Panacur. Das Lamm war ca. 14 Tage alt, als es zu uns kam, und ist bisher nicht entwurmt worden. Das braucht man erst in einem Alter von 3 Monaten machen, meinte der Züchter. Nun würde ich sie also wieder entwurmen wollen, zumal es jetzt bald auf die große Weidefläche (1,7 ha) geht, wo ja auch sieben Kühe laufen. Wir sind fleißig am Schafsdraht aufstellen *stöhn* Rolling Eyes
Nun die eigentliche Frage: Gibt es Panacur als Tabletten für Schafe? Ich habe mir zwar so eine komische Medikamentenspritze für Schafe gekauft, aber das Ding sieht so furchterregend aus... Wenn ich nämlich eine Panacur in ein Stückchen Brot einwickeln könnte, würde die das in Null komma Nix wegmuffeln und es wäre viel stressloser.
Wie geht ihr da ran? Ich wollte jetzt nicht erst Schafsköddel sammeln und im Labor untersuchen lassen. Wir machen das eben 2 x im Jahr und gut ist's. Ich bin mir nur unsicher, ob Panacur oder was anderes... und ob es eben Tabletten gibt, die ich ihnen problemlos unterjubeln kann?
Wäre - wie immer - für eure Ratschläge dankbar!
Lieben Gruß,
Heike und Dieter
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 06:19 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Eine regelmäßige Entwurmung sollte selbstverständlich sein. In Gebieten, wo man mit Bandwürmern zu tun hat, müssen die die jungen Lämmer mindestens alle 6 Wochen mit einem geeigneten Mittel entwurmen. Je älter die Tiere werden, um so besser werden sie mit Innenparasiten fertig. Gelegentlich sollte man eine Kotprobe untersuchen lassen, denn manche Innenparasiten sind inzwischen immun gegen einige Wurmmittel. Frage Dein Tierarzt. Auch an Außenparasiten sollte man denken. Wenn die Schafe sich an allen möglichen Stellen scheuern und schubbern, haben sie vermutlich Sandläuse oder andere Außenparasiten. Das muss und darf nicht sein.
Es gibt Pellets zur Entwurmung oder wie du geschrieben hast flüssig mit der Spritze, übers Maul, das ist immer noch das beste Mittel, weil dann jedes Schaf die richtige Menge bekommt.
Bei unseren Feuchtweiden, besteht leicht die Gefahr das die Schafe Würmer und auch Bandwürmer haben (die müssen besonders behandelt werden). Auch Rehe schleppen die Würmer leicht ein. die springen über jeden Zaun.
Bei feuchten Weiden sollte man auch 2X im Jahr Hufpflege betreiben, da die Tiere hier leicht die Moderhinke bekommen können.
Gruß
nosig
PS: komme aus der selben Ecke wie connor Wink und da ich schon Nutzschafe hatte kenne ich hier die Probleme.
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Anton Hornbläser
Schaf
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222
BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 06:56 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
@ Connor
Deine Vorgehensweise ist korrekt, bitte nur entwurmen, wenn nötig! Sind keine Würmer vorhanden, dann braucht auch nicht entwurmt werden. Welches Mittel das Mittel der Wahl ist, liegt am Befund.... Auch Bandwurmmittel solten nicht auf Verdacht gegeben werden, also beim Weidegang auch immer auf die Köddel achten, sind Bandwurmglieder drinn ist eine Behandlung nötig.
Moderhinke ist mir bekannt, aber nicht bei Ouessantschafen.... Eine regelmäßige Klauenpflege versteht sich von selbst und ist nach den Gegebenheiten zu durchzuführen.
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 10:39 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallöchen,
Vielen Dank erst einmal! Öhm.... aber gibt es denn Panacur-Tabletten in Tablettenform und wirken sie auch gegen Bandwürmer? Ich meine, ich habe irgendwo mal gelesen, dass sie nicht gegen Bandwürmer helfen, aber bei den Katzen schon, da benutze ich Panacur nämlich auch...
LG, Heike
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Anton Hornbläser
Schaf
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222
BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 13:30 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
Etwas spät, aber eine Antwort kommt doch noch....
Panacur wirkt nicht gegen Bandwürmer
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 17:33 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Nabend Hornbläser.
Vielen Dank für die Antwort dennoch. Ob du's glaubst oder nicht, ich komme gerade vom Tierarzt wegen der Wurmsache. Die haben mir gerade erzählt, dass die Panacur-Tabletten eben doch gegen Bandwürmer helfen sollen... Question Wie jetzt? Ich meine, es ist letztendlich auch egal, denn die bestellen mir da jetzt so'n Zeugs, was NICHT gegen Bandwürmer wirkt (weil noch nicht nötig), für das Lamm. Das wäre von der Konsistenz her so ähnlich wie das Kraftfutter, das könne man da einfach mit beigeben und dann würde die Lütte das so mitfuttern.
Auf Bandwürmer achte ich, aber wir werden das dann einfach, wenn auch die Großen wieder fällig sind mit Entwurmung, testen lassen (Kotprobe). Erstmal meinen die, soll die Lütte nur "normal" entwurmt werden, es ist ihre erste Wurmkur, sie ist jetzt knapp 12 Wochen alt.
Viele Grüße,
Heike
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Anton Hornbläser
Schaf
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222
BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 11:51 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
Habe ich mich den so versehen??? Ist schon ein paar Jahre her, daß ich Panacur verabreicht habe - war nicht effektiv und total nervraubend - Die ollen Bolis in die Schafe zu bekommen, ohne, daß die Tiere den Pillengeber, oder meine Finger zerbeißen.... Bei mir gibt es nur noch mittel, die gespritzt, oder als Suspension über eine Drenchspritze gegeben werden könne.
Ein wirksames Mittel gegen Bandwürmer ist Cestrokur, oder so ähnlich, aber mit Bandwurmmitteln kenn ich mich nicht gut aus, da sich diese Parasiten bis dato noch nicht zu mir gewagt haben, es mag sein, daß ich mich da versehene habe.
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 13:42 Titel: Panacur hilft gegen Bandwürmer Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallo, Hornbläser.
Habe jetzt mal in der Wirkstoffdatenbank der Uni Zürich geguckt und Folgendes gefunden:
Panacur® Boli 250 ad us. vet. Tierarzneimittel
Veterinaria AG
Breitspektrum-Anthelminthikum gegen unreife und reife Stadien von Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmern sowie gegen Bandwürmer bei Schafen
ATCvet: QP52AC13
Zusammensetzung
- Wirkstoff: Fenbendazolum 250 mg
- Hilfsstoffe: Excip. pro bolo
- galenische Form: Boli
Fachinformationen Wirkstoffe / Inhaltsstoffe (CliniPharm)
Fenbendazol
Eigenschaften / Wirkungen
Der grundlegende Mechanismus der anthelminthischen Wirkung von Fenbendazol ist eine Hemmung der Polymerisation von Tubulin zu Mikrotubuli. Dadurch werden wichtige strukturelle Eigenschaften der Helminthenzelle beeinträchtigt, wie die Ausbildung des Zytoskeletts, die Spindelbildung bei der Mitose sowie Aufnahme und intrazellulärer Transport von Nährstoffen und Stoffwechselsubstraten. Als Folge kommt es zu einer Erschöpfung der Energiereserven mit nachfolgendem Absterben des Parasiten und seiner Expulsion nach 2 - 3 Tagen.
Fenbendazol besitzt eine ovizide Wirkung, die nach ca. 8 Stunden infolge einer Störung der Spindelbildung und des Metabolismus während der Embryogenese eintritt. Fenbendazol ist hochwirksam gegen adulte und immature Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmer, sowie gegen inhibierte und histotrope Larvenstadien. Darüber hinaus zeigt Fenbendazol eine gute Wirksamkeit gegen verschiedene Bandwurmarten.
Die Verabreichung von Panacur® Boli an Mutterschafe kann in jedem Stadium der Trächtigkeit oder Laktation erfolgen.
Pharmakokinetik
Fenbendazol wird nach oraler Applikation zum Teil resorbiert und dann zu einem erheblichen Teil in der Leber metabolisiert. Die Resorption erfolgt bei Tieren mit einhöhligem Magen schneller als bei Wiederkäuern. Als Hauptmetaboliten werden ein Sulfoxid und ein Sulfon-Metabolit gebildet.
Die Halbwertzeit von Fenbendazol im Serum beträgt nach oraler Applikation der empfohlenen Dosis speziesabhängig zwischen 10 und 33 Stunden. Fenbendazol und seine Metaboliten verteilen sich im Gesamtorganismus, wobei hohe Konzentrationen in der Leber erreicht werden. Die Ausscheidung von unverändertem und metabolisiertem Fenbendazol erfolgt überwiegend (> 90%) über den Kot, zu geringem Teil auch über den Urin und die Milch.
Indikationen
Befall von Schafen mit Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern und Bandwürmern wie Haemonchus spp., Ostertagia spp., Trichostrongylus spp., Cooperia spp., Nematodirus spp., Oesophagostomum spp., Chabertia spp., Bunostomum spp., Gaigeria pachyscelis, Trichuris spp., Strongyloides spp., Dictyocaulus filaria, Moniezia spp.
Es empfiehlt sich, Panacur® Boli 250 mit einem Pilleneingeber zu verabreichen. Es ist darauf zu achten, dass die Boli abgeschluckt werden. Diätmassnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich. Nach Neuinfektionen ist die Behandlung zu wiederholen.
Anwendungseinschränkungen
Kontraindikationen
Keine.
Vorsichtsmassnahmen:
Keine.
Unerwünschte Wirkungen
VetVigilance: Pharmacovigilance/Vaccinovigilance-Meldung erstatten
Keine bekannt.
Absetzfristen
Leber: 21 Tage
Übrige essbare Gewebe: 14 Tage
Milch: 6 Tage
Wechselwirkungen
Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten zur Leberegelbekämpfung ist wegen der Möglichkeit von Unverträglichkeitserscheinungen zu vermeiden.
Swissmedic Nr. 41'039
Informationsstand: 06/2005
Nun wissen wir es genau Wink Aber deine Erfahrungen damit sprechen ja auch schon für sich! Ich denke, ich würde es daher nur anwenden, wenn wirklich Bandwürmer da sind oder ein "Nur-Bandwummittel" geben.
Schauen wir mal, was uns die Tierärztin da jetzt bestellt. Sie meint, das Zeug sei wirksam und die Schafe würden es - unter etwas Kraftfutter gemischt - so mitfuttern. Ich sag' dann mal Bescheid, wenn's da ist (wurde bestellt).
Lieben Gruß,
Heike
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 20:50 Titel: Kotproben zur Untersuchung Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Sacht mal, wenn ich so eine Kotprobe ins Labor schicken möchte, um den mal auf eventuellen Wurmbefall untersuchen zu lassen, wie macht ihr das? Bei Katzen nimmt man dann sogenannte "Sammelproben", also Kotproben von 3 Tagen sammeln. Macht man das bei den Schafen auch so? Und reicht da eine einzige Probe, also ein Häufchen? Oder müssten wir mal gezielt etwas warten bis jedes Schaf ein Häufchen abgesetzt hat, diesen einsammeln und untersuchen lassen?
Liebste Grüße im Voraus,
Heike
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 08:44 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Ich gebe immer eine ab, wenn der Befund posetiv ist, sind die andern das auch, jedenfalls war es bei meinen Schafen früher immer so.
Bei mir macht es der Tierarzt.
Gruß
nosig
_________________
Auch hier wird über Ouessantschafe gesprochen
Meine Tipps beziehen sich nur für Schafhalter bis 10 Tiere, ich bin Züchter und kein Hobbyhalter
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 10:11 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Eine als Sammelprobe von 3 Tagen? Oder nur eine einzige aufgesammelt? Oder nur wenige von den Kötteln?
Gruß, Heike
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 10:47 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallo Heike
ein frischer Haufen genügt, für die Probe, man kann es auch sehen oder fühlen, Tiere die Würmer haben magern schnell ab aber vorsorge ist besser.
Ich mache mittlerweile keine Untersuchungen mehr es gibt 2x im Jahr eine Wurmkur, es gibt keine Schafe ohne Würmer, man kann sie nur in Grenzen halten. Deshalb spar ich mir die Untersuchung des Kots. Man sollte auch alle 2 - 3 Jahre das Wurmmittel wechseln
Gruß
nosig
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Tyson
Jungschaf
Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 15
Wohnort: Kün
BeitragVerfasst am: 29.07.2007, 18:36 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hi.Habe den Kot jahrelang untersuchen lassen und hatte immer das gleiche Ergebnis.Würmer!
Seit ein paar Jahren entwurme ich nun 2x im Jahr,wechsle allerdings jährlich das Mittel wegen Resistenz.
Gruß Tyson
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 29.07.2007, 19:17 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallöchen,
okay, ihr habt mich überzeugt. Dann mach' ich das wohl auch so. Mich würde nur noch interessieren, welche Mittel ihr im Wechsel nehmt. Wechselt ihr immer zwischen zwei Mitteln, oder ist es wirklich jedes Jahr ein ganz anderes? Unsere haben vom Vorbesitzer zuletzt Panacur bekommen. Er meinte, damit könnte ich jetzt aber noch mal entwurmen... Wobei der Hornbläser mich eigentlich davon überzeugt hat, Panacur lieber nicht zu nehmen. War nicht so gut...
LG, Heike
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Hooki
Moderator
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Anklam
BeitragVerfasst am: 30.07.2007, 16:38 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Entwurmung 2x im Jahr:
Letztes Jahr jeweils mit "Valbazen" und dieses Jahr mit Dectomax i. V. m. Cestocur.
_________________
Wink MfG Hooki
http://www.zwergschafe-online.de
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 05.08.2007, 13:35 Titel: Entwurmen mit dem Wurmmittel "Rintal" Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
connor hat Folgendes geschrieben:
Schauen wir mal, was uns die Tierärztin da jetzt bestellt. Sie meint, das Zeug sei wirksam und die Schafe würden es - unter etwas Kraftfutter gemischt - so mitfuttern. Ich sag' dann mal Bescheid, wenn's da ist (wurde bestellt). Heike
So, das Zeug ist inzwischen da. Es heißt "Rintal" und sieht genauso aus wie Kraftfutter! Es wirkt gegen Magen-, Darm- und Lungenwürmer bei Pferden, Schafen, Ziegen und Rindern.
Etwas genauer: Schaf/ Ziege: Gastrointestinaltrakt / Nematoden
Trichostrongyliden des Labmagens, des Dünn- und Dickdarms: Haemonchus spp., Ostertagia spp., Trichostrongylus spp, Cooperia spp., Nematodirus spp., Bunostomum spp., Oesophagostomum spp., Chabertia ovis
Der Wirkstoff ist "Febantel". Die Dosierung liegt bei Schafen und Ziegen bei nur 13 Gramm pro 50 kg Körpergewicht, bei 20 Kilo also nur 5,2 Gramm. Es wirkt aber auch gegen Bandwürmer, die Wirkstoffdatenbank schreibt hierzu:
"Bei Bandwürmen führen Benzimidazole zum Abfall des Muskeltonus der Saugorgane, zur Zerstörung der Scolexstruktur, zur Dilatation der Exkretionskanäle und zur Zerstörung der Epidermis. Infolge dessen fallen die Parasiten nach 4 - 8 Stunden von der Darmwand ab und werden nach 20 - 30 Stunden ausgeschieden. Die sehr gute Wirksamkeit gegen Nematoden ist auf den synergistischen Effekt der beiden Komponenten Febantel und Pyrantelembonat zurückzuführen, welcher durch verschiedene Untersuchungen belegt wurde"
Wir haben jetzt für 2 Entwurmungen davon geholt und nur 3 Euro irgendwas dafür bezahlt. Das Verabreichen war äußerst leicht: Etwas Kraftfutter, das abgemessene Rintal hinein, umrühren, hinhalten, fertig. Die haben das so weggeputzt! Wink
Das finde ich vieeeeel besser, als wenn ich so 'ne olle Paste mit dieser komischen Applikationsspritze verabreichen sollte. Wir sind ja noch Neulinge...
Viele Grüße,
Heike
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 12.07.2007, 21:22 Titel: Entwurmungsfrage die 99.te... Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Ihr Lieben.
Unsere 2 Ouessies (Mutter und Bock) wurden Anfang April noch vom Vorbesitzer entwurmt, wie er schrieb mit Panacur. Das Lamm war ca. 14 Tage alt, als es zu uns kam, und ist bisher nicht entwurmt worden. Das braucht man erst in einem Alter von 3 Monaten machen, meinte der Züchter. Nun würde ich sie also wieder entwurmen wollen, zumal es jetzt bald auf die große Weidefläche (1,7 ha) geht, wo ja auch sieben Kühe laufen. Wir sind fleißig am Schafsdraht aufstellen *stöhn* Rolling Eyes
Nun die eigentliche Frage: Gibt es Panacur als Tabletten für Schafe? Ich habe mir zwar so eine komische Medikamentenspritze für Schafe gekauft, aber das Ding sieht so furchterregend aus... Wenn ich nämlich eine Panacur in ein Stückchen Brot einwickeln könnte, würde die das in Null komma Nix wegmuffeln und es wäre viel stressloser.
Wie geht ihr da ran? Ich wollte jetzt nicht erst Schafsköddel sammeln und im Labor untersuchen lassen. Wir machen das eben 2 x im Jahr und gut ist's. Ich bin mir nur unsicher, ob Panacur oder was anderes... und ob es eben Tabletten gibt, die ich ihnen problemlos unterjubeln kann?
Wäre - wie immer - für eure Ratschläge dankbar!
Lieben Gruß,
Heike und Dieter
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
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Wohnort: 21789 Wingst
BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 06:19 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Eine regelmäßige Entwurmung sollte selbstverständlich sein. In Gebieten, wo man mit Bandwürmern zu tun hat, müssen die die jungen Lämmer mindestens alle 6 Wochen mit einem geeigneten Mittel entwurmen. Je älter die Tiere werden, um so besser werden sie mit Innenparasiten fertig. Gelegentlich sollte man eine Kotprobe untersuchen lassen, denn manche Innenparasiten sind inzwischen immun gegen einige Wurmmittel. Frage Dein Tierarzt. Auch an Außenparasiten sollte man denken. Wenn die Schafe sich an allen möglichen Stellen scheuern und schubbern, haben sie vermutlich Sandläuse oder andere Außenparasiten. Das muss und darf nicht sein.
Es gibt Pellets zur Entwurmung oder wie du geschrieben hast flüssig mit der Spritze, übers Maul, das ist immer noch das beste Mittel, weil dann jedes Schaf die richtige Menge bekommt.
Bei unseren Feuchtweiden, besteht leicht die Gefahr das die Schafe Würmer und auch Bandwürmer haben (die müssen besonders behandelt werden). Auch Rehe schleppen die Würmer leicht ein. die springen über jeden Zaun.
Bei feuchten Weiden sollte man auch 2X im Jahr Hufpflege betreiben, da die Tiere hier leicht die Moderhinke bekommen können.
Gruß
nosig
PS: komme aus der selben Ecke wie connor Wink und da ich schon Nutzschafe hatte kenne ich hier die Probleme.
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Anton Hornbläser
Schaf
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 06:56 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
@ Connor
Deine Vorgehensweise ist korrekt, bitte nur entwurmen, wenn nötig! Sind keine Würmer vorhanden, dann braucht auch nicht entwurmt werden. Welches Mittel das Mittel der Wahl ist, liegt am Befund.... Auch Bandwurmmittel solten nicht auf Verdacht gegeben werden, also beim Weidegang auch immer auf die Köddel achten, sind Bandwurmglieder drinn ist eine Behandlung nötig.
Moderhinke ist mir bekannt, aber nicht bei Ouessantschafen.... Eine regelmäßige Klauenpflege versteht sich von selbst und ist nach den Gegebenheiten zu durchzuführen.
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 10:39 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallöchen,
Vielen Dank erst einmal! Öhm.... aber gibt es denn Panacur-Tabletten in Tablettenform und wirken sie auch gegen Bandwürmer? Ich meine, ich habe irgendwo mal gelesen, dass sie nicht gegen Bandwürmer helfen, aber bei den Katzen schon, da benutze ich Panacur nämlich auch...
LG, Heike
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Anton Hornbläser
Schaf
Anmeldungsdatum: 21.02.2007
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BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 13:30 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
Etwas spät, aber eine Antwort kommt doch noch....
Panacur wirkt nicht gegen Bandwürmer
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
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BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 17:33 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Nabend Hornbläser.
Vielen Dank für die Antwort dennoch. Ob du's glaubst oder nicht, ich komme gerade vom Tierarzt wegen der Wurmsache. Die haben mir gerade erzählt, dass die Panacur-Tabletten eben doch gegen Bandwürmer helfen sollen... Question Wie jetzt? Ich meine, es ist letztendlich auch egal, denn die bestellen mir da jetzt so'n Zeugs, was NICHT gegen Bandwürmer wirkt (weil noch nicht nötig), für das Lamm. Das wäre von der Konsistenz her so ähnlich wie das Kraftfutter, das könne man da einfach mit beigeben und dann würde die Lütte das so mitfuttern.
Auf Bandwürmer achte ich, aber wir werden das dann einfach, wenn auch die Großen wieder fällig sind mit Entwurmung, testen lassen (Kotprobe). Erstmal meinen die, soll die Lütte nur "normal" entwurmt werden, es ist ihre erste Wurmkur, sie ist jetzt knapp 12 Wochen alt.
Viele Grüße,
Heike
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BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 11:51 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Mahlzeit!
Habe ich mich den so versehen??? Ist schon ein paar Jahre her, daß ich Panacur verabreicht habe - war nicht effektiv und total nervraubend - Die ollen Bolis in die Schafe zu bekommen, ohne, daß die Tiere den Pillengeber, oder meine Finger zerbeißen.... Bei mir gibt es nur noch mittel, die gespritzt, oder als Suspension über eine Drenchspritze gegeben werden könne.
Ein wirksames Mittel gegen Bandwürmer ist Cestrokur, oder so ähnlich, aber mit Bandwurmmitteln kenn ich mich nicht gut aus, da sich diese Parasiten bis dato noch nicht zu mir gewagt haben, es mag sein, daß ich mich da versehene habe.
Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
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BeitragVerfasst am: 17.07.2007, 13:42 Titel: Panacur hilft gegen Bandwürmer Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallo, Hornbläser.
Habe jetzt mal in der Wirkstoffdatenbank der Uni Zürich geguckt und Folgendes gefunden:
Panacur® Boli 250 ad us. vet. Tierarzneimittel
Veterinaria AG
Breitspektrum-Anthelminthikum gegen unreife und reife Stadien von Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmern sowie gegen Bandwürmer bei Schafen
ATCvet: QP52AC13
Zusammensetzung
- Wirkstoff: Fenbendazolum 250 mg
- Hilfsstoffe: Excip. pro bolo
- galenische Form: Boli
Fachinformationen Wirkstoffe / Inhaltsstoffe (CliniPharm)
Fenbendazol
Eigenschaften / Wirkungen
Der grundlegende Mechanismus der anthelminthischen Wirkung von Fenbendazol ist eine Hemmung der Polymerisation von Tubulin zu Mikrotubuli. Dadurch werden wichtige strukturelle Eigenschaften der Helminthenzelle beeinträchtigt, wie die Ausbildung des Zytoskeletts, die Spindelbildung bei der Mitose sowie Aufnahme und intrazellulärer Transport von Nährstoffen und Stoffwechselsubstraten. Als Folge kommt es zu einer Erschöpfung der Energiereserven mit nachfolgendem Absterben des Parasiten und seiner Expulsion nach 2 - 3 Tagen.
Fenbendazol besitzt eine ovizide Wirkung, die nach ca. 8 Stunden infolge einer Störung der Spindelbildung und des Metabolismus während der Embryogenese eintritt. Fenbendazol ist hochwirksam gegen adulte und immature Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmer, sowie gegen inhibierte und histotrope Larvenstadien. Darüber hinaus zeigt Fenbendazol eine gute Wirksamkeit gegen verschiedene Bandwurmarten.
Die Verabreichung von Panacur® Boli an Mutterschafe kann in jedem Stadium der Trächtigkeit oder Laktation erfolgen.
Pharmakokinetik
Fenbendazol wird nach oraler Applikation zum Teil resorbiert und dann zu einem erheblichen Teil in der Leber metabolisiert. Die Resorption erfolgt bei Tieren mit einhöhligem Magen schneller als bei Wiederkäuern. Als Hauptmetaboliten werden ein Sulfoxid und ein Sulfon-Metabolit gebildet.
Die Halbwertzeit von Fenbendazol im Serum beträgt nach oraler Applikation der empfohlenen Dosis speziesabhängig zwischen 10 und 33 Stunden. Fenbendazol und seine Metaboliten verteilen sich im Gesamtorganismus, wobei hohe Konzentrationen in der Leber erreicht werden. Die Ausscheidung von unverändertem und metabolisiertem Fenbendazol erfolgt überwiegend (> 90%) über den Kot, zu geringem Teil auch über den Urin und die Milch.
Indikationen
Befall von Schafen mit Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern und Bandwürmern wie Haemonchus spp., Ostertagia spp., Trichostrongylus spp., Cooperia spp., Nematodirus spp., Oesophagostomum spp., Chabertia spp., Bunostomum spp., Gaigeria pachyscelis, Trichuris spp., Strongyloides spp., Dictyocaulus filaria, Moniezia spp.
Es empfiehlt sich, Panacur® Boli 250 mit einem Pilleneingeber zu verabreichen. Es ist darauf zu achten, dass die Boli abgeschluckt werden. Diätmassnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich. Nach Neuinfektionen ist die Behandlung zu wiederholen.
Anwendungseinschränkungen
Kontraindikationen
Keine.
Vorsichtsmassnahmen:
Keine.
Unerwünschte Wirkungen
VetVigilance: Pharmacovigilance/Vaccinovigilance-Meldung erstatten
Keine bekannt.
Absetzfristen
Leber: 21 Tage
Übrige essbare Gewebe: 14 Tage
Milch: 6 Tage
Wechselwirkungen
Eine gleichzeitige Anwendung mit Präparaten zur Leberegelbekämpfung ist wegen der Möglichkeit von Unverträglichkeitserscheinungen zu vermeiden.
Swissmedic Nr. 41'039
Informationsstand: 06/2005
Nun wissen wir es genau Wink Aber deine Erfahrungen damit sprechen ja auch schon für sich! Ich denke, ich würde es daher nur anwenden, wenn wirklich Bandwürmer da sind oder ein "Nur-Bandwummittel" geben.
Schauen wir mal, was uns die Tierärztin da jetzt bestellt. Sie meint, das Zeug sei wirksam und die Schafe würden es - unter etwas Kraftfutter gemischt - so mitfuttern. Ich sag' dann mal Bescheid, wenn's da ist (wurde bestellt).
Lieben Gruß,
Heike
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
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BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 20:50 Titel: Kotproben zur Untersuchung Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Sacht mal, wenn ich so eine Kotprobe ins Labor schicken möchte, um den mal auf eventuellen Wurmbefall untersuchen zu lassen, wie macht ihr das? Bei Katzen nimmt man dann sogenannte "Sammelproben", also Kotproben von 3 Tagen sammeln. Macht man das bei den Schafen auch so? Und reicht da eine einzige Probe, also ein Häufchen? Oder müssten wir mal gezielt etwas warten bis jedes Schaf ein Häufchen abgesetzt hat, diesen einsammeln und untersuchen lassen?
Liebste Grüße im Voraus,
Heike
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 08:44 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Ich gebe immer eine ab, wenn der Befund posetiv ist, sind die andern das auch, jedenfalls war es bei meinen Schafen früher immer so.
Bei mir macht es der Tierarzt.
Gruß
nosig
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Auch hier wird über Ouessantschafe gesprochen
Meine Tipps beziehen sich nur für Schafhalter bis 10 Tiere, ich bin Züchter und kein Hobbyhalter
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 10:11 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Eine als Sammelprobe von 3 Tagen? Oder nur eine einzige aufgesammelt? Oder nur wenige von den Kötteln?
Gruß, Heike
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nosig
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst
BeitragVerfasst am: 28.07.2007, 10:47 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallo Heike
ein frischer Haufen genügt, für die Probe, man kann es auch sehen oder fühlen, Tiere die Würmer haben magern schnell ab aber vorsorge ist besser.
Ich mache mittlerweile keine Untersuchungen mehr es gibt 2x im Jahr eine Wurmkur, es gibt keine Schafe ohne Würmer, man kann sie nur in Grenzen halten. Deshalb spar ich mir die Untersuchung des Kots. Man sollte auch alle 2 - 3 Jahre das Wurmmittel wechseln
Gruß
nosig
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Tyson
Jungschaf
Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 15
Wohnort: Kün
BeitragVerfasst am: 29.07.2007, 18:36 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hi.Habe den Kot jahrelang untersuchen lassen und hatte immer das gleiche Ergebnis.Würmer!
Seit ein paar Jahren entwurme ich nun 2x im Jahr,wechsle allerdings jährlich das Mittel wegen Resistenz.
Gruß Tyson
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 29.07.2007, 19:17 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Hallöchen,
okay, ihr habt mich überzeugt. Dann mach' ich das wohl auch so. Mich würde nur noch interessieren, welche Mittel ihr im Wechsel nehmt. Wechselt ihr immer zwischen zwei Mitteln, oder ist es wirklich jedes Jahr ein ganz anderes? Unsere haben vom Vorbesitzer zuletzt Panacur bekommen. Er meinte, damit könnte ich jetzt aber noch mal entwurmen... Wobei der Hornbläser mich eigentlich davon überzeugt hat, Panacur lieber nicht zu nehmen. War nicht so gut...
LG, Heike
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Hooki
Moderator
Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Anklam
BeitragVerfasst am: 30.07.2007, 16:38 Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
Entwurmung 2x im Jahr:
Letztes Jahr jeweils mit "Valbazen" und dieses Jahr mit Dectomax i. V. m. Cestocur.
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Wink MfG Hooki
http://www.zwergschafe-online.de
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connor
Schaf
Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: 05.08.2007, 13:35 Titel: Entwurmen mit dem Wurmmittel "Rintal" Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen Beitrag löschen IP-Adresse zeigen
connor hat Folgendes geschrieben:
Schauen wir mal, was uns die Tierärztin da jetzt bestellt. Sie meint, das Zeug sei wirksam und die Schafe würden es - unter etwas Kraftfutter gemischt - so mitfuttern. Ich sag' dann mal Bescheid, wenn's da ist (wurde bestellt). Heike
So, das Zeug ist inzwischen da. Es heißt "Rintal" und sieht genauso aus wie Kraftfutter! Es wirkt gegen Magen-, Darm- und Lungenwürmer bei Pferden, Schafen, Ziegen und Rindern.
Etwas genauer: Schaf/ Ziege: Gastrointestinaltrakt / Nematoden
Trichostrongyliden des Labmagens, des Dünn- und Dickdarms: Haemonchus spp., Ostertagia spp., Trichostrongylus spp, Cooperia spp., Nematodirus spp., Bunostomum spp., Oesophagostomum spp., Chabertia ovis
Der Wirkstoff ist "Febantel". Die Dosierung liegt bei Schafen und Ziegen bei nur 13 Gramm pro 50 kg Körpergewicht, bei 20 Kilo also nur 5,2 Gramm. Es wirkt aber auch gegen Bandwürmer, die Wirkstoffdatenbank schreibt hierzu:
"Bei Bandwürmen führen Benzimidazole zum Abfall des Muskeltonus der Saugorgane, zur Zerstörung der Scolexstruktur, zur Dilatation der Exkretionskanäle und zur Zerstörung der Epidermis. Infolge dessen fallen die Parasiten nach 4 - 8 Stunden von der Darmwand ab und werden nach 20 - 30 Stunden ausgeschieden. Die sehr gute Wirksamkeit gegen Nematoden ist auf den synergistischen Effekt der beiden Komponenten Febantel und Pyrantelembonat zurückzuführen, welcher durch verschiedene Untersuchungen belegt wurde"
Wir haben jetzt für 2 Entwurmungen davon geholt und nur 3 Euro irgendwas dafür bezahlt. Das Verabreichen war äußerst leicht: Etwas Kraftfutter, das abgemessene Rintal hinein, umrühren, hinhalten, fertig. Die haben das so weggeputzt! Wink
Das finde ich vieeeeel besser, als wenn ich so 'ne olle Paste mit dieser komischen Applikationsspritze verabreichen sollte. Wir sind ja noch Neulinge...
Viele Grüße,
Heike
