Zufällig habe ich heute eine email unter die augen bekommen und möchte meine deutschen zücherkollegen schon mal hiermit vorwahnen!
Im Januar bekommen alle deutschen mitglieder so einen unterstehenden Brief. Der Beitrag der Fos 39 euro wird aber schon im Decemberheft angefragt fürs neue Jahr. NICHT MEHR BEZAHLEN!
leest mal den unterstehenden text genau:
]Der Vorstand der FOS (Ouessant Schafe Niederlande) hat entschlossen das ab 2010 auslandische Mitglieder keine Tiere mehr im hollandischen Herdbuch eintragen konnen. Das heisst das die deutsche Mitglieder ihre Tiere bei den FOS ausschreiben sollten.Wir empfehlen die Tiere zu uberschreiben zum IGOU.
Es tut uns leid, aber die Massnahme der Niederlandische Regierung zwingen uns dazu. ????
Selbverstandlich konnen Sie Mitglied bleiben der FOS ohne Tiere im Herdbuch.
Im Januar 2010 bekommen alle auslandische Mitglieder der FOS einen Brief betreffs dieser Massnahme
Aalt ten Hoeve, FOS contactperson IGOU und BOV
Ich muss da auch noch beischreiben das Aalt ten Hoeve der sich contactperson nennt für IGOU UND BOV, doch wissen sollte das die IGOU nicht so weit ist mit einen eigenen herdbuch wie es das in den niederlanden gibt. Das heisst im klartext das ihr keine papiere mehr bekommt für eure lämmer in 2010, und das ihr das teure deutsche herdbuch in anspruch nehmen músst.
Vielleicht nimmt Belgien eure Tiere auf die haben ähnliches stambuch. Nachfrage bei der BOV währe ratsam.
Lg mar
Mahlzeit!
Rein rechtlich geht die Aufnahme ins belgische Herdbuch (? ich denke die haben Ihre Tiere auch alle bei der FOS laufen) nur dann wenn der BOV sein Zuchtgebiet auf die Bundesrepublik ausdehnt, ich kann mir nicht vorstellen, daß sie das tun werden, da das mit bürokratischem und finanziellen Aufwand verbunden ist, wenn das mit einem Handstreich zu erledigen wäre, hätte die FOS das ja auch machen können.
Mein Reden seit Jahren: Rein rechtlich ging es noch nie, daß in Deutschland wohnende Züchter die Herdbuchführung in den Niederlanden erledigen lassen, bis dato wurde es geduldet, weil es nur die FOS und somit eine nicht besonders ernst zu nehmende Rasse betraf. Die Entwicklung im Laufe dieses Jahres deutet aber schon länger auf das jetzige Ergebnis hin. Für die deutschen LSV sind damit die durch niederländische "Wilderei" entstanden Kalamitäten erst mal vom Tisch - was mich als Weißkopfzüchter auch erfreut, da die neuen Superschafe Swifer auch einer vernüftigen Qualitätskontrolle unterliegen werden. Als Ouessantzüchter sehe ich die Entwicklung mit mehr als gemischten Gefühlen - da bereits jetzt viel Porzelan zerschalgen wurde und der Kessel derzeit unter Hochdruck steht. Ändern kann ich die Situation aber nun gar nicht.
Für Züchter mit größeren Beständen wird eine Umschreibung reichlich teuer allein die Umschreibung und Herdbuchaufnahme dürfte mit ca. 10 bis 15 Euro pro Tier zu buche schlagen dann kommen noch Körgebühren für die Böcke hinzu - da fällt dann der Mitgliedsbeitrag im ersten Jahr gar nicht auf.....
Gruß der Hornbläser
hallo
eure beiträge zeigen das das kleinstaaterrische deutschland nun auch europa erfasst hat.
ich habe mich immer gewundert (gefreut) ,wie proplemlos die herdbücher der Länder die FOS daten übernahmen und damit umgegangen sind. für mich sehr ungewohnt. ich war immer erfreut das europa die franzosen ,die belgier ,die niederländer, die deutschen (auch die vogtländer ) plus alle anderen ,vergebt mir wenn ich jemanden nicht erwähne also schweizer,österreicher. engländer,
tseschen, italiener an einem strang ziehen und nun dies.
gruß der vogtländer
Traurige nachricht
hab heut mit Johan Lateur vorsitzenden vom BOV gesprochen leider können die "herdbuchlosen" NL -ouessantschafe deutscher besitzer nicht im belgischen herdbuch übergeschrieben werden.
Ab ersten Januar kommen europäisch noch mehr regeln auf uns ab aber ich will/kann mich darüber hier nicht weiter auslassen hier im forum.
LG mar
ich habe mich immer gewundert (gefreut) ,wie proplemlos die herdbücher der Länder die FOS daten übernahmen und damit umgegangen sind.
Herdbuchtiere der FOS werden auch weiterhin von den deutschen LSV übernommen werden, sofern die Papiere vollständig sind - das müssen sie auch, darauf könnte man klagen. Die FOS ist eine anerkannte Zuchtorganisation.
Nur ihr Zuchtgebiet ist die Niederlande und nicht die Bundesrepublik Deutschalnd weswegen Züchter die in D wohnen nicht das Herdbuch der FOS nutzen dürfen.
Selbst wenn sich die IGOU durchringen würde ein eigenes Herbuch aufzubauen -wäre dieses mit Sicherheit sehr kostenintensiv da es eine kleine Züchterschaft mit wenig Tieren in einem sehr weitläufigen Gebiet umfaßt. - Wie weit ist es von Hooki zu Dr. Roller? kommen wir mit 1000km aus? - eine Herdbuchführung wie in den Niederlanden wäre in D nicht denkbar, da das nicht mit dem Tiersuchtgesetzen vereinbar wäre....
Ganz abgesehen davon kann ich mir fast keine Konstelation vorstellen die zu einem IGOU-Herdbuch führen könnte.
Gruß der Hornbläser
Nur ihr Zuchtgebiet ist die Niederlande und nicht die Bundesrepublik Deutschalnd weswegen Züchter die in D wohnen nicht das Herdbuch der FOS nutzen dürfen.
Wie weit ist es von Hooki zu Dr. Roller? kommen wir mit 1000km aus? -
921km um genau zu sein, undenkbar. Die damalige Möglichkeit mit dem FOS in die Ouessantzucht einzusteigen war für mich zu Beginn sehr interessant. Ein wesentlicher Faktor waren die geringen Kosten im Vergleich zu sehen mit den hiesigen Landesverbänden. Vor zwei Jahren bin ich aber auch umgestiegen und habe diesen Schritt nicht bereut. Ein Ansprechpartner Vorort mit den dazugehörigen Tipps ist schon Gold wert.
Irgendwann musste es ja so kommen, dass die Deutschen nicht im FOS züchten dürfen. Das hat mir der Hornbläser schon vor fünf Jahren prophezeit....
In diesen jahr gab es uneinigkeiten mit den Belgischen voorstand und den von nl.Die Belgier kamen mit topböcken zur körung. Einer war sogar noch ausgesucht in frankreich mit einen nl keurmeister dabei. Ein halbes jahr später wird der selbe bock in nl abgekeurt, jedenfalls kein voorläufiges B bekommen. Die Belgier waren sehr pikiert darüber und wollten dieses jahr auch garnicht nach Didam kommen. (muss dabei schreiben das die belgier und alfred jansen die und ein zwei nl-grosszúchter dafür sorgten das immer genug tiere auf der körung waren).
Der vorstand schiebt alles auf die nl regierung und ihren veränderungen. Ich sage ein guter verein der schon so lange profitiert von den "ausländern" hátte sich ein bischen mehr mühe machen können um raus zu suchen ob es nicht doch irgendwie einen weg gibt um D+ B Ouessantschafe im Stambuch zu behalten. Man wusste es ja schon seit einen jahr von den veränderungen der nl regierung.
Ich glaube diese Aktion war eigenlich mehr um die lästigen Belgier aus dem verein zu werfen,
die sich echt trauen mit der nachzucht von teuren angekauften schafen in holland zur körung zu kommen! Die Belgier fühlen sich echt wie man so schön in Deutschland sag verarscht! Gut genug um teure schafe in nl zu kaufen aber weiter garnichts!
Das schlimme ist ja noch das alles noch nicht offiziel ist. Also für lämmer in 2010 gibt es keine papiere mehr, und das wird jedem dann schriftlich in januar mitgeteilt.
Bis jetzt sind mehr austritte dann neuanmeldungen. Und irgendwann werden die kosten so hoch werden das auch die niederländer da keinen bock mehr drauf haben. Schade eigenlich das der neue vorstand so kurzsichtig ist.
(zitat aus einer mail aus belgien)
Anton hat prophezeit das die deutschen aus dem herdbuch geworfen werden, ich schreibe jetzt der FOS wird keine 5 jahre mehr halten.
gruss mar
Anton hat prophezeit das die deutschen aus dem herdbuch geworfen werden, ich schreibe jetzt der FOS wird keine 5 jahre mehr halten.
gruss mar
Ich habe nicht vorher gesagt, daß die deutschen aus dem Herdbuch geworfen werden, sondern nur festgestellt, daß es illegal ist seine Schafe in Deutschalnd zu halten und die Herdbuchführung durch einen "fremden" Verband erledigen zu lassen....
Naja wie auch immer Deine Vorraussage überascht mich nun doch etwas - es mag aber sein, daß zukünftig die Mitgliederzahl der FOS stark sinken, da Ouessantschafe keine Geldmaschinen mehr sind, aber Auflösungserscheinungen fände ich dann doch etwas übertrieben.
Gruß der Hornbläser
Ich lese zeitschriften und hefte der verschiedenen herdbücher. (habe schaffreunde in verschiedenen rassen) Alle haben schwierikeiten um ihre mitglieder fest zu halten. Nach den neuen regeln dürfen nur noch meadie frei tiere g1 ins ausland transportiert werden ausländische herdbücher werden keine nl tiere mehr aufnehmen ohne einfuhrdocumenten. ich glaub die grüne grenze ist für die meisten deutschen auch schon tabu.
Dann bleibt noch eine hand voll züchter über die diese normen haben. Und dem rest sind die kosten zu hoch und gewinn zu wenig. überbleiben werden die menschen die ohne gewinn und mit liebe ouessantschafe züchten.
Es gibt auch noch andere faktoren die nicht laufen im Fos.
übrigens der einzige der zu körungen kam ist dhr Jansen, weiter sind an deutsche nl ouessantschafe ja nur stambaumpapiere ausgeteilt die eigenlich nichts bringen weil die tiere nicht gekört sind also von herdbuch kann man eigenlich auch nicht reden. Das dieses papier ist wiederum von den deutschen herdbuch anerkannt und das war schon wieder sinnvoll. Ich bin noch am denken ob ich noch "herdbuch" züchten möchte nächstest jahr oder nicht. Ich glaube das ich mich mal mit meinen schafen unter die Kuscheltier leute mengen werde ich glaub das man dann noch viel mehr spass hat an den tieren dann das ganze gestress mit den herdbüchern!
schönen tag noch
gruss mar
Ich bin noch am denken ob ich noch "herdbuch" züchten möchte nächstest jahr oder nicht. Ich glaube das ich mich mal mit meinen schafen unter die Kuscheltier leute mengen werde ich glaub das man dann noch viel mehr spass hat an den tieren dann das ganze gestress mit den herdbüchern!
Also wenn Du züchten möchtest dann bleibt Dir nur das Herdbuch ohne dem geht es nicht. Ich denke mit uns Herdbuchzüchtern kann man auch seinen Spaß haben, oder hat es Dir in Einbeck nicht gefallen auch ein Besuch in Didam ist doch immer ein Gewinn.
Gruß der Hornbläser