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Normale Version: Klage gegen Umsetzung der Elektronischen Kennzeichnung
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Klage gegen Umsetzung der Elektronischen Kennzeichnung beschlossen

Die außerordentliche Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. hat den einstimmigen Beschluss gefasst, in einem Eil- und Klageverfahren den Kampf gegen die elektronische Kennzeichnung, die Anwendung der Einzeltierkennzeichnung und auch den damit verbundenen Verwaltungsaufwand fortzusetzen.

Bislang waren alle Aktivitäten nicht von dem erwünschten Erfolg gekrönt. Daher bleibt der Schafwirtschaft und damit der VDL keine andere Möglichkeit, als diesen Rechtsweg vorzunehmen. Vor dieser Entscheidung haben sich die Mitgliedsverbände ausführlich juristisch beraten lassen. Die Argumente, die für den Rechtsstreit sprechen, sind vielfältig. So stellt die Einzeltierkennzeichnung und insbesondere die Ergänzung um die elektronische Kennzeichnung keine Verbesserung einer erfolgreichen Seuchenbekämpfung dar. Vielmehr führt sie zu erheblichen Erschwernissen. Hinzu kommen Bedenken der Wettbewerbsgleichheit im Binnenmarkt, weil andere Tierarten nicht erfasst und ganze Staaten ausgenommen sind, sowie Gesichtspunkte des Tierschutzes. Trotz des naturgemäß bestehenden Prozessrisikos sieht die VDL gute Gründe, um gegen die EU-Verordnung Nr. 21/2004 zu klagen mit dem Ziel, eine Rückkehr zur Bestandskennzeichnung zu erreichen - dies auch, um die laufenden politischen Bemühungen in Brüssel zu unterstützen. Außerdem besteht jetzt mit der verpflichtenden Einführung der Elektronik und des Registers C die letzte Möglichkeit, dagegen im Eilverfahren vorzugehen.Es ist davon auszugehen, dass diese Beschlussfassung der VDL und damit der gesamten deutschen Schafwirtschaft auch in der politischen Landschaft zu mehr Gehör für die Sorgen und Nöte der Schafhalter führen wird. Dieser VDL-Kampf, der kurzfristig aufgenommen wird und bei dem drei ausgewählte Schäfereien für die VDL klagen werden, ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden, die die VDL und die Landesverbände nicht alleine tragen können.


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A U F R U F Daher rufen wir jeden Schafhalter auf, diesen Kampf finanziell zu unterstützen. Egal, wie groß Ihre Unterstützung ist, jeder Geldbetrag ist herzlich willkommen und zeigt, dass wir hier auch für Sie den Kampf vornehmen. Wir bitten Sie daher ganz herzlich, Ihren persönlichen Unterstützungsbeitrag unter dem Stichwort "Rechtsstreit Kennzeichnung" auf das Konto des

Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen
Bankhaus Hallbaum, Hannover
BLZ 250 601 80, Konto-Nr.: 52 373


zu überweisen.

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Diese Gelder werden dann gebündelt über die VDL für den Rechtsstreit eingesetzt und wir hoffen, dass hier in jedem Fall ein klares Signal gesetzt werden kann. Die Einnahmen werden ausschließlich für den Rechtsstreit und zur Begleichung der Rechtsanwaltskosten eingesetzt.
Ich habe hier nur Niedersachsen eingetragen andere Verbände haben ähnliches, schön würde es sein wenn wir, gerade mit unseren Minis, die Klage unterstützen. Schon 10 € können helfen

Gruß
nosig
Hallo
Liebe Ouessantschaf-liebhaber ., züchter unterstützt diesen Aufruf,!!! Wir haben am Versuchsprogramm .-Elektronische Kennzeichnung teilgenommen.-
Dies muss mann Ouessantschafen nicht antun. Die Marken sind zu GROß für kleine Ohren und das Verständniss der verantwortlichen TA in der Politik zu Klein.!! Kein Ackergaul noch Hochdodiertes Springpferd muss sowas tragen, aber die mit den kleinsten Ohren sollen das , die VerantwortlichenTa´s dieses Staates haben nur die Richtlinie für Schweine abgekupfert und fürs Schaf passent gemacht. Diese Leute bekommen sehr viel Geld ( auch vom Ouessantschaf haltenden Steuerzahler ) für wenig Wissen und Gewissen, noch ihre Verantwortung wahrnehmend.
in groll über soviel deutsche UNVERNUNFT
vogtländer
Hallo liebe Kollegen,

eigentlich empfinde ich eine elektronische Kennzeichnung für unsere Schafsrasse sehr sinnvoll. Das dies mittels Ohrmarken oder Magenbolus geschehen muss ist das einzige was mich stört. Wenngleich die Allflex Ohrmarken (für kleine Schafe) die wir einziehen müssen/dürfen nur minimal größer als der Chip sind. Ich würde mich ehrlich gesagt gern einsetzen für einen Chip der ähnlich wie beim Hund oder Alpaka und bei Zootieren in der linken Schulter eingesetzt werden kann. Eine grundsätzlich Ablehnung der elektronischen Marke macht für meine Begriffe nur bei den großen Schafen Sinn. Soll die Klage nur die Ouessants betreffen oder geht es hier um eine grundsätzliche Klage. Gibt es schon in Wort gefasste Erläuterungen hierzu?

Habt ihr Bilder Eurer Ohrmarken?
Mahlzeit!

Der Chip ist bei Nutztieren nicht zugelassen - da man die Dinger beim Schlachtprozess wohl nicht so leicht wieder finden kann. Tiere mit einem Chip unter der Haut dürfen in D nicht gegessen werden....

Gruß der Hornbläser

futzek schrieb:
Soll die Klage nur die Ouessants betreffen oder geht es hier um eine grundsätzliche Klage. Gibt es schon in Wort gefasste Erläuterungen hierzu?

Habt ihr Bilder Eurer Ohrmarken?


Es geht um eine grundsätzliche Klage, für alle Schafrassen. Ich habe schon die neuen Ohrmarken, die sind schrecklich, ich hab meine Tiere einfach noch alte eingezogen, weil ich dieses meine Tiere nicht antun möchte.
Bei Hörner tragenden Schafen kann es zu Problemen kommen, wenn die Hörner dicht am Kopf sind. da der Abstand breiter ist wie bei den alten und schwerer sind sie auch.

Meine Schafe sollen nicht mit nach vorn gelegte Ohren laufen, weil die Ohrmarken zu schwer sind
.
Gruß
nosig

Ich finde die neuen Ohrmarken für kleinwüchsige Rassen besser, da diese kleiner und nur minimal schwerer sind Das Paar wiegt 3,6 Gramm, 0,7 Gramm mehr als die alten Marken, der Durchmesser vom Dorn beträgt nur 3,5 mm statt 5,5 mm
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Da zahle ich gerne 21,42 € für die neue Zange, anstatt gegen die Verbesserung zu klagen.
Grüße aus dem Münsterland
Ulli
Hi Ulii,

korrekt - die Marken (ganz links) habe ich auch - sind nicht schön - aber erträglich. Das der Dorn kleiner ist als bisher finde ich auch prima. Das ganze in Alu wäre mir noch lieber, da haltbarer.
Einzige Alternative dazu wäre aus meiner Sicht, wie schon gesagt der Chip unter der Haut.
Kann verstehen, dass die "nicht Herdbuchzüchter" klagen möchten und die Besitzer von großen Schafen - für die Ouessants würde ich mich allenfalls versuchen für den Chip unter der Haut stark zu machen.
Mahlzeit!

Diesmal hat es NRW besser getroffen als Niedersachsen - unsere Marken sind so groß wie die rechts oben....

Gruß der Hornbläser

Anton Hornbläser schrieb:
Mahlzeit!

Diesmal hat es NRW besser getroffen als Niedersachsen - unsere Marken sind so groß wie die rechts oben....

Gruß der Hornbläser


Hab heute mit dem niedersächsischen Schafverband telefoniert, im nächsten Jahr bekommen wir auch die kleinen Ohrmarken.

Wieder nee neue Zange Rolleyes

Gruß
nosig

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