Ein unser zwei Auen schreit den halben Tag. Es fangt schon um halb sechs in der Früh an, wenn sie fressen bekommt hört sie auf und dann um fünf geht es wieder weiter. Futtern wir Gras zu, wünscht sie sich Heu; futtern wir Heu, möchtet sie Gras. Freilich ist es zu viel verwöhnt, aber sie hat nur aufgehört, wenn wir extra futtern. Da wir mitten in einer Siedlung wohnen, wollten wir gerne die Nachbarn zufrieden behalten. Mittlerweile nervt es sowie uns als unsere Nachbarn und anscheinend gibt es einen Sitzung, zum auffordern dass wir die Tiere alle weg tun.
Also, vielleicht habt ihr eine Idee: Wohin mit einen Schreihals????
Vielen Dank!
RE: Lösung gesucht für Schreihals
Hallo Cyndi,
wie alt sind die Tiere? Hört sich ehrlich gesagt nach zwei Lämmern an oder einer zu kleinen Wiese?
Ich würde ein weiteres Tier dazu stellen - vielleicht einen älteren Kastraten? Wenn das nicht hilft muss der Schreihals an einen Platz wo sein Gebrüll nicht stört. Ich habe einmal Mutter und Kind übernommen weil sie bei den Vorbesitzern die Bude zusammen gebrüllt haben. BEi uns in der Herde waren sie stille - von Stund an kein Wort mehr.
Warum füttert ihr zu - solang sie wissen es gibt etwas wenn ich schreie wird sie schreien. Meine Tiere stehen auf der Wiese und haben nur ihre Wiese und zudem Heu und Wasser und einen Leckstein. Sie beschweren sich nur wenn eins der Lämmer mal wieder durch den Zaun entwischt zu den Alpis.
Aber es gibt auch - wie im richtigen Leben - leisere und laute Tiere, dann hätte man keinerlei Chance auf Stille.
Hallo Martina,
Diese Aue ist vom Vorjahr und sie steht zusammen mit Bock und Mutter in der Herde. Du hast recht. Die Wiese ist zu klein oder eher von schlechte Qualität-deshalb mussen wir extra füttern. Sie schreit aber auch wenn immer ausreichend Futter da ist und die beiden anderen sind wirklich leise. Ich hab mir schon gedacht, dass sie sich vielleicht besser fühlt in einer größere Herde...die gibt es aber bei uns nicht, nur von Bergschafe. Und diese gehen im Sommer auf der Alm, da hat keine Probleme damit wenn sie brüllt

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Glaubst du, das ein Ouessant mit Bergschafe zusammen in einer Herde kann, auch wenn ein Widder dabei ist? Vielleicht können wir sie denn im Sommer ausleihen und nur im Winter zu Hause haben, sie stehen dann eh auf Nacht im Stall.
Als ich würde es versuchen mit der Alm, da Ouessants sehr schnell und wendig sind wird sie mit der eher trägen Bergschafen schon zurecht kommen. Wen dass nicht funtioniert schick sie mir mit der Post dann hört mein nerviger Nachbar der sich an jedem Tier stört mal was anderes zur Abwechslung, den meine sind sehr leise.
Wenn Du mit Widder einen geschlechtsreifen Bergschafbock meinst und keinen Kastraten ist das absolut keine gute Idee. Wenn der Bock eines der Ouessants deckt, haben die es hinter sich - bei der Geburt werden die platzen. Andersrum ok - groß auf klein geht nicht oder würde ich persönlich nicht riskieren.
Das Lämmer die allein mit Mutter und weiterem Alttier stehen plärren hab ich jetzt schon mehrfach gehabt. Was ist mit einem weiteren Lamm - nee eigentlich nicht gut - wenn schon für 3 zu wenig Futter da ist.
Bevor es Ärger mit den Nachbarn gibt - würde ich das Lamm abgeben - woher kommst Du denn?
Ha Kermit, deine Nachbarn würden sich freuen, haha!
Martina, wir sind von Kärnten, da gibt es fast überhaupt keine Ouessants. Mit der Post schicken ist denn wohl die einzige Möglichkeit

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Wir haben uns schon überlegt die Schafe auf Nacht im Stall zu bringen, aber das ist auch doof. Schafe gehören draußen, sicher da sie in der früh schon gerne grasen und ich habe nicht den Absicht jeden Tag um halb fünf auf zu stehen weil meine Schafe grasen möchten.
Vielleicht finde ich eine Herde ohne Bock, es muss ja für Schafe der Hammer sein sich den ganzen Tag auf einer Alm satt zu fressen!
Hallo Cyndi,
hast du mittlerweile eine Lösung gefunden?
Falls nicht, wie wärs wenn du etwas außerhalb eine Wiese pachtest oder vielleicht liegt ja auch eine rum, die du so haben kannst, einen Stall draufbaust und deine kleine Herde dann mal dahin stellst? Dann kann sich deine Wiese erholen und vielleicht nutzt das ja auch was in Bezug aufs Schreien... Ich habe meine 5 selber im Winter und immer ein paar Wochen im Sommer am Haus und hatte ganz am Anfang den Fehler gemacht Leckerlie zu geben, das hatten die schnell raus und haben es lauthals eingefordert. Habe dann damit aufgehört und es war Ruhe. Jetzt wo sie immer auf verschiedenen Weiden sind, ist überall Ruhe und Leckerlie gibts nur noch nach dem Transport/Impfung oder bei anderen selteneren Ereignissen. Ich hatte auch ein Schaf dabei, dass das sehr intensiv konnte, also sobald sie nur die Tür gehört hat gings los und hörte nicht mehr so schnell auf und die anderen haben mal kurz sich gemeldet und dann war wieder Ruhe. Also ein bißchen kommts wohl auch auf den Charakter des Tieres an.
lg
Katrin
Genau wie du vorschlägst, dürfen wir jetzt bei de Nachbarin ein Grundstück bewirtschaften. Bringt etwas Heu und die Schafe haben verschiedene Stücke, die wir aufteilen mit Schafzaun auf Strom und mobilen Unterstand. Sobald es denn anfangt zum schreien, bekommen sie eine neue Wiese. Ist ja eine gute Lösung und wir haben sie nicht immer am Haus!