Man sollte nicht soviel über Krankheiten schreiben, 95% aller Ouessant sind gesund und recht widerstandsfähig. Hier werden viele die sich Ouessantschafe zulegen wollen, verunsichert. Deshalb bin ich als Züchter für die Auslese und verkaufe keine kranke Tiere nur um des Geldes wegen (soll leider vor kommen). Natürlich kann man sich beim Zukauf auch Krankheiten einhandeln, aber wer bei gutem Züchter kauft vermeidet viel. Meine Tiere werden einmal im Jahr vom Tierarzt begutachtet, obwohl sie gesund sind. Behandelt werden sie gegen Parasitenbefall und ich lasse auch noch mal die Klauen begutachten ob ich sie auch richtig behandelt habe.(wer es nicht kann, Tierarzt macht es auch) und die Impfung gegen Blauzunge wird dann auch gemacht. Neuerdings bekommen meine Tiere auch eine Spritze gegen Würmer, habe das im letzten Jahr das erstmal gemacht, Tiere waren das ganze Jahr wurmfrei.
Gruß
nosig
Man sollte nicht soviel über Krankheiten schreiben, 95% aller Ouessant sind gesund und recht widerstandsfähig. Hier werden viele die sich Ouessantschafe zulegen wollen, verunsichert.
Das sehe ich nicht so. Dies ist ein Forum, was den Erfahrungsaustausch dient. Krankheiten gehören nun mal genauso dazu, wie Zucht. Mir als bekennende Hobbyhalterin liegt das Wohl meiner Schafe am Herzen, und dann frage ich die, die sich auskennen, um Rat. Man muss auch nicht so tun, als würden die Ouessants nicht krank. Nicht umsonst hat dieses Forum eine Rubrik "Schafsgesundheit".
Rosig hier kannste nichts manche leute verbeissen sich so in krankheiten die entweder nicht auf ouessantschafe gerichtet sind, oder die so seltsam sind das man sie garnicht kennt. Da können anfänger echt angst bekommen! Diese schafe sind so robust wenn die echt krank werden dann sind sie krank gemacht worden durch falsche haltung!
ich halte diese schafe schon seit 10 jahren und alles was hier aufgezáhlt wird an krankheiten hab ich noch nie erlebt! Natúrlich haben meine auch mal dünnschiss oder würmer das ist ganz normal und gut zu behandeln.
lg marion
Moin, moin zusammen.
Um mal auf das eigentliche Thema "Mineralfutter" zurückzukommen: Wir haben uns ja für
Ursonne Schafe von Dr. Schaette entschieden. Das ist eine Kräutermischung, die eben auch Mineralien, Spurenelemente und Vitamine enthält. Ich erwähnte, dass Izzy das Futter zunächst nicht mochte. Aber nach ein paar Tagen hat sie es dann doch akzeptiert. Pro Schaf verfüttern wir nur knapp 20 g pro Tag, so dass man bei einer kleinen 5-er Herde wie der unseren mit einem 10 kg-Sack auch recht lange hinkommt. Da es Stoffwechselprozesse optimieren/unterstützen soll, haben wir ja vielleicht in Zukunft weniger mit Krankheiten zu tun.
Bisher gab es ja bei uns neben Gras und Heu nur die Lecksteine und das Kraftfutter alfamix. Offenbar war das - zumindest für ein Schaf - zu wenig.
In diesem Forum geht es um Ouessants und die Fragen aller Halter/Züchter oder der zukünftigen Halter/Züchter - (nahezu) egal um welche Fragen es sich dreht.
Das die eigenen Tiere fit sind, postet leider so gut wie niemand - das ist aber in jedem Forum so (gleich welchen Themas) - der Grossteil der Threads startet daher mit einem Problem eines Users bzw dessen Schafs.
Das Tiere krank werden können, liegt in der Natur der Sache - Parasiten (Fliege, Mücke, Bremse, Zecke etc), Nachbarweiden, Besuch von Mensch und Tier (Hund, Katze, Vogel etc) bzw deren Hinterlassenschaften, all das kann Krankheiten hervorbringen und nicht gegen alle Krankheiten sind alle Tiere immun. Auch die neu zugepachtete Weide kann Krankheiten mitbringen.
Das gehört zur Schafshaltung und zum Leben dazu. Man wird kein Schafsbuch finden bei dem dies kein Thema ist. Daher müssen sich auch die Käufer mit dem Thema beschäftigen - ich sage jedem Interessenten, dass er mit Tierarztkosten rechnen muss. Dazu kommt, dass ein Starter nicht sofort die Anzeichen erkennen kann, dass ein Tier nicht ok ist. Wer die ersten Warnzeichen übersieht, hat schnell mehr Schwierigkeiten.
Daher erneut die Bitte, die Meinung des jeweils Anderen nicht zu verteufeln und persönliche Angriffe zu unterlassen!!
Über Schafkrankheiten zureden ist eine Sache aber in Panikmache und Hysterie zu verfallen ist eine Andere.

Genau! Wie gut, dass ich nicht in Panik verfallen bin oder hysterisch wurde. Ich habe hier immer nur den Status Quo geschildert, was die TÄ und die TiHo Hannover vermuteten, wie wir behandeln usw. Unser Einsatz hat sich gelohnt: Izzy geht es wieder gut!
Übrigens: Das Thema hier heißt Mineralfutter!
Ich würde Izzy noch zur Kur schicken :-)
Ich würde Izzy noch zur Kur schicken :-)
Ach Marion!
Du hast aber wirklich keine Ahnung - die Tierseuchenkassse zahlt keine Kuren für kleine Widerkäuer - deswegen wurde die Kur doch in Bad Meingarten durchgeführt und hier sollte lediglich ein Teil der Therapie besprochen werden - aber leider kamen hier mal wieder alle vom Hundersten ins Tausendste. Ich freue mich jedenfalls, daß es Izzy wieder besser geht, was bei der Beratung durch sooo viel Kurpfuscher schon fast verwunderlich ist! In diesem Sinne weniger ist manchmal mehr.
Ich gebe hier gerne noch mal Heiko Schmidt den Vorsitzenden des LSV Weser-Ems zumindest sinngemäß wieder: Wichtig ist, daß man sich an den Tieren freut, wenn man in den Stall bzw. die Weide kommt.
Ich denke das ist bei den meisten hier im Forum der Fall auch wenn es gelegentlich mal Probleme mit den Tierchen gibt - es ist doch schön wenn man solche Probleme dann gemeinsam lösen kann, oder.
Im Schnitt sind Ouessantschafe sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten, es gibt aber auch Ausnahmen - und da bei Hobbytieren solche Ausnahmen oft nicht den Weg in Pfanne finden, muß man sich auch mit diesen Tieren auseinandersetzten, da sonst Frust statt Freude aufkommt....
In diesem Sinne alles Gute für Halter und Tiere...
Gruß der Hornbläser
Mit diesen wunderschönen abschließenden Worten werde ich das Thema schließen.