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Schafe und Giftpflanzen im Garten
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EliEli
Jungschaf
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Beitrag: #11
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hi,

Dietmar, danke für die Liste. Daraus habe ich folgende Pflanzen im Garten:

Aronstab, Riesenbärenklau, Eibe, Herbstzeitlose, Lebensbaum, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Sauerampfer, Sauerklee, Schwertlielie und Wurmfarn, zusätzlich aus der allgemeinen Liste noch folgende: Anemonen, Bärlauch, Berberitze, Bilsenkraut, Bingelkraut, Buchsbaum, Efeu, Eiche, Faulbaum, Fingerhut, Geißblatt, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuß, Holunder, Krokus, Lampionblume, Lerchensporn, Liguster, Märzenbecher, Narzisse, Rosskastanie, Schöllkraut, Ilex, Traubenholunder, Wachholder und Zwergmispel. Alle diese sollen giftig sein.

Meint ihr, dass die Wollknäuel alle diese Pflanzen stehen lassen? Sad
Ich glaube ich lasse es wirklich sein. Aber vielen Dank für eure mitfühlende Hilfe.

Gruß Eli

15.09.2011 18:31
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Zauberblatt
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Beitrag: #12
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hui, da hast Du aber sehr genau Deinen Garten durchsucht! Ich glaub, so ganau darf man das wirklich nicht sehen. Es wachsen überall Pflanzen, die Giftstoffe enthalten. Du könntest z.B. die sehr giftigen wegmachen.

Was mich ein wenig besorgt, Du hast Riesenbärenklau in Deinem Garten? Da solltest Du auf jeden Fall etwas machen. Der ist nämlich auch sau gefährlich für Menschen!

Sandra

16.09.2011 08:02
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Vogtländer
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Beitrag: #13
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hallo
möchtest du deine schafe auf einer Wiese/Weide halten oder in einem botanischen Garten?
es darf auch ausgezäunt bzw abgesperrt werden, viele deiner Pflanzen sind nicht über die gesamte jahreszeit verfüg bzw verfütterbar,
botanikus hat recht- nur leider hat meine herde keinen zugriff auf diese sehr wertvollen infos-
stell deine schafe auf eine wiese; die ist genau gesehen giftig genug !
man braucht sich nur die einzelnen wiesenblumen und begleitpflanzen ansehen usw.
Riesenbärenklau wurde um die Jahrhundertwende als ertragreiches Viehfutter und extravagande Zierpflanze für Parks aus dem Kaukasus in Mitteleuropa eingeführt.
eiche,liguster,buchsbaum ,hollunder usw werden gern gefressen, schafe mit bärlauch im Magen haben einen besonders guten schlachtkörper usw.
stell deine schafe auf eine wiese,wenn dies nicht machbar ist freu dich an deinem artenreichen garten- lerchensporn, aronstab fingerhut
schöllkraut auf engstem raum (garten) da waren leut mit wissen am werk in der natur kommt so was sehr selten vor.
viel erfolg bei deiner entscheidung
gruss vogtländer

16.09.2011 21:34
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EliEli
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Beitrag: #14
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Vogtländer schrieb:
freu dich an deinem artenreichen garten- lerchensporn, aronstab fingerhut
schöllkraut auf engstem raum (garten) da waren leut mit wissen am werk in der natur kommt so was sehr selten vor.


Da hast du völlig recht, aber du scheinst ja auch ein "leut mit wissen" zu sein. Big Grin Ich erfreu mich jeden Tag an dem Garten. Im Frühling ist er eine Pracht. Die Pflanzen sind eine Hinterlassenschaft meines Großvaters, der war u.a. Botaniker.

Wegen der geplanten Schafe werde ich jetzt ersteinmal nachdenken und wohl auch mit meinem Nachbarn reden (vielleicht hat der Interesse daran sein Gras los zu werden Rolleyes ).

Danke nochmal an dieser Stelle für eure Tipps! Wie auch immer ich mich entscheide: Den Wollknäueln bleibe ich verbunden. Smile

Gruß Eli

21.09.2011 13:36
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Lischen
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Beitrag: #15
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hallo,
ich ich habe zum Thema Giftpflazen auch noch ein paar Fragen, die mir Botanikus nicht beantwortet hat und die daher unbedenklich sein sollten. Ich wollte eure Meinung dazu allerdings noch wissen.
Wir haben eine Hecke aus Fliedern. Ist Flieder oder die Rinde in größeren Mengen ein Problem?
Die Hecke selbst kann ich auch gut abzäunen, wenn es sinnvoll wäre.
Ansonsten haben wir dort auch noch Rosenbüsche. Davon möchte ich einige abtrennen, aber mich interessiert trotzden ob sie ein grundsätzliches Problem sind.
Und das Thema mit dem Efeu wurde hier schon viel diskutiert. Ich werde die Rosen unter denen der Efeu wächst ja sowieso abtrennen, aber ich frage mich trotzdem ob ich darauf besonders achten muss. Hier ist es bisher ja eher keine Probeme gegeben zu haben. Oder gibt es dazu neue Infos?

Schöne Grüße Lischen

18.06.2018 15:48
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Samira
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Beitrag: #16
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hallo Lischen,

meine fressen gerne von den Fliederblättern, wenn sie drankommen. Größere Mengen würde ich aber nicht geben.
Rosenbüsche werden geliebt mit Blatt, Blüte, Rinde, also abtrennen oder einzäunen, sonst sind sie für dieses Jahr weg. Efeu wird auch genascht, gab noch keine Probleme. Holunder habe ich abetrennt, soll nicht gut sein für die Schafe, aber vielleicht kann jemand anderes noch dazu seine Erfahrung schreiben.

Liebe Grüße
Samira

22.06.2018 10:00
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Lischen
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Beitrag: #17
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hej,
vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde zunächst alles aussperren im Garten. Sie sollen eig. auch auf die Obstbaumwiesen und nicht im Garten stehen. Das ist für die Eingewöhnung und den Winter gedacht.Big Grin
Schöne Grüße

25.06.2018 21:50
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Lichterflug
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Beitrag: #18
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

EliEli schrieb:
Hi,

Dietmar, danke für die Liste. Daraus habe ich folgende Pflanzen im Garten:

Aronstab, Riesenbärenklau, Eibe, Herbstzeitlose, Lebensbaum, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Sauerampfer, Sauerklee, Schwertlielie und Wurmfarn, zusätzlich aus der allgemeinen Liste noch folgende: Anemonen, Bärlauch, Berberitze, Bilsenkraut, Bingelkraut, Buchsbaum, Efeu, Eiche, Faulbaum, Fingerhut, Geißblatt, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuß, Holunder, Krokus, Lampionblume, Lerchensporn, Liguster, Märzenbecher, Narzisse, Rosskastanie, Schöllkraut, Ilex, Traubenholunder, Wachholder und Zwergmispel. Alle diese sollen giftig sein.

Meint ihr, dass die Wollknäuel alle diese Pflanzen stehen lassen? Sad
Ich glaube ich lasse es wirklich sein. Aber vielen Dank für eure mitfühlende Hilfe.

Gruß Eli


Ich würde das was dir lieb und teuer ist einzäunen, ggf. ein paar extrem giftige Pflanzen wegmachen. Oder die Schafe gar nicht in den Garten lassen.
Was bei Böckchen ebenso schädlich für die Pflanzen ist als das anknabbern, ist das rummackern mit den Hörnern. Meine Leihböcke hauen hier wirklich alles zu klump. Bei so tollen Pflanzen wie du sie hast, würde ich da definitiv die Pflanzen vor den Schafen schützen - statt die Schafe vor den Pflanzen.

Was die Giftigkeit angeht, da hatte ich Anfangs auch sehr große Sorgen. Ich habe ein paar sehr giftige Pflanzen entfernt. Flieder eingezäunt, kleine Robinien gefällt und einen Pfaffenstrauch entfernt.
Leider haben die Schafe doch auch mal hier und da einen Robinientrieb probiert, sich Blätter vom Flieder geholt und das ein oder andere giftige Wiesenkraut genascht. Und trotzdem geht es ihnen sehr gut. Ich glaube selbst bei Pflanzen die als tödlich verschrien sind, wie die Robinie, macht die Menge das Gift.

Mein Fazit ist mittlerweile: Am geeignetsten ist natürlich eine schöne Wiese mit Wildkräutern, ggf. eine Streuobstwiese oder eine Wiese mit ein paar ungiftigen Bäumen und Tannen. Aber man sollte sich nicht verrückt machen. Wenn man anfängt Kräuter zu analysieren, finden wir vermutlich auf nahezu jeder Weide etwas Giftiges.

20.07.2018 16:02
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N Schoof
Jungschaf
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Beitrag: #19
RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten

Hallo EliEli,

don't panic! Es gibt definitiv Giftpflanzen. Auf meiner Weide gibt es davon reichlich, noch nie ist ein Schaf gestorben. Eine Eibe, wie oben empfohlen, zu fällen, kann nicht die Lösung sein. Eiben sind nach Artenschutzrecht geschützt und dürfen nicht gefällt werden (so es denn ein Naturgrundstück ist). Eiben sind hoch toxisch, ein Schaf schält sie aber nicht. Stehende Bäume sind also eher unbedenklich (weil nur wenig bis keine Nadeln in Reichweite). Ich hatte keine Probleme mit Eiben und Schafen. Auch mit Kirschlorbeer-Blättern hatte ich nie Probleme und schon gar nicht ist mir ein Ouessant wegen eines halben Blattes gestorben (im Gegenteil wird da auch mal ein ganzer Ast verdrückt). Ebenso habe ich 8 sehr große Eichen und selbst bei einer Sprengmast hat kein Schaf irgendwelche Reaktionen gezeigt. Das ist auch nicht die Erfahrung der Berufsschäferei. Auch gibt es bei mir zig Streuobst-Bäume. Hab ich mir Sorgen gemacht, als ich damals wie Du in solchen Foren nach Antworten gesucht habe, ob das zu viel Obst ist. Auch hier gab es dann nie Probleme. Die Schafe haben ab und an Dünnpfiff, das wars. Einmal hatte ich ein Schaf, das hatte eine Pansenacidose. Die hat es von einem Nachbarn geschenkt bekommen, der ihm immer irgendein Brot gegeben hat (ich habs nicht mitbekommen). Du musst Dir über Giftpflanzen nur bedingt Gedanken machen. Wenn es sich um ein Naturgrundstück mit wenig gepflanzen "Gartenarten" (z.B. Rhododendron, zu dem kann ich nichts sagen) handelt, wird das kein großes Problem sein.

Wenn ich "Moorboden" höre, muss ich allerdings an Moderhinke denken und ich fände es als Naturschützer äußerst bedauerlich, wenn man wegen einem "ich will aber" einen Moorboden pflastert. Moorböden sind äußerst wertvolle Kohlenstoffspeicher. Das wäre meine Hauptkritik.


Lieben Gruß

19.09.2019 16:35
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