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Fragen zu Hookis Weidegatter
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Naturi
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Beitrag: #1
Fragen zu Hookis Weidegatter

Hallo,

ich finde die Idee, die Gatter so wie auf Hookis Seite gezeigt sehr interessant. Eigentlich hatte ich so was aus Holz geplant.
Gibt es damit schon Erfahrungen, wenn diese Gatter zur mobilen Einzäunug in hügeligem Gelände verwendet werden?
Was ist mit "Schwarzrohr" gemeint? Ist das normales Wasserrohr?
Werden die Gatter auf der Wiese aufgestellt mit Draht verbunden?
Wie wurde der Wildzaun am Rahmen befestigt? Mit zusätzlichem Bindedraht?

Wenn Erfahrungen damit vorhanden, würde ich mich über Antworten freuen. Danke!

LG - Naturi

15.07.2012 13:30
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TomTom
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Beitrag: #2
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Hallo,
etwas vergleichbares gibt es auch im Handel:

http://www.venostal.nl/index.php?main_pa...schendraht

Viele Grüße,
TomTom.

15.07.2012 14:44
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Anton Hornbläser
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Beitrag: #3
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Naturi schrieb:
Hallo,

ich finde die Idee, die Gatter so wie auf Hookis Seite gezeigt sehr interessant. Eigentlich hatte ich so was aus Holz geplant.
Gibt es damit schon Erfahrungen, wenn diese Gatter zur mobilen Einzäunug in hügeligem Gelände verwendet werden?
Was ist mit "Schwarzrohr" gemeint? Ist das normales Wasserrohr?
Werden die Gatter auf der Wiese aufgestellt mit Draht verbunden?
Wie wurde der Wildzaun am Rahmen befestigt? Mit zusätzlichem Bindedraht?

Wenn Erfahrungen damit vorhanden, würde ich mich über Antworten freuen. Danke!

LG - Naturi


Je unebener das Gelände je komplizierter ist die nutzung von Hürde/Horden/oder was auch immer noch Du dazu sagen möchtest. Nur eine Überlegung dazu - Wenn Du eine stabile Hürde, die nicht übersprungen wird bauen möchtest, brauchst Du dafür ein 3/4 Bund Dachlatten. Für die Einzäunung von 1500m² bräuchtest Du rein rechnerisch mindestens 23,2379 Bund Dachlatten zu 5m. Das ist reichlich viel Holz. Die fertigen Hürden bräuchten 12,8m³ Volumen beim Transport....

Schafe damit zu koppeln geht sehr gut, ist aber teuer und aufwendig...

Gruß der hOrnbläser

15.07.2012 22:48
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Paulchen
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Beitrag: #4
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Ich denke mal, dass solche Horden zum Einzäunenvon Weiden nicht brauchbar sind. Wenn man jedoch 4 bis 6 solcher Horden hat, kann man die dazu benutzen, die Schafe auf engem Raum zu pferchen, etwa zum Wurmkuren, Impfen, Scheren und für anderes, klar, kann man auch im Stall machen, jedoch bietet ein Pferch nicht nur wegen des besseren Lichts augenscheinliche Vorteile Wink

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.07.2012 14:22 von Paulchen.

15.07.2012 23:17
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Naturi
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Beitrag: #5
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Hm... Sad

1. Elektronetze möchte ich nicht mehr benutzen. Es wäre auf dem Gelände nur mit äusserst grossem Aufwand möglich, den jeweils nötigen Zaunverlauf frei zu mähen. Dass ist nach meiner Erfahrung aber nötig, wenn ich sicher stellen will, das genügend Strom am Zaun ist. Es gibt da immer wieder wilde Brombeeren, Sträucher usw., ist eben Wildwuchs und kein Rasen, geht rauf und runter, so dass mir ein Freimähen nicht möglich ist.
2. Einen festen Zaun kann ich nicht machen, da ich die Stücke oft wechsle und mir dies auch in der Grösseneinteilung zu unflexibel wäre. Es dreht sich hier nicht um ein Grosses Stück Land, dass ich einfach unterteilen muss, sondern um viele kleiner Stücke innerhalb eines über 3 ha grossen Geländes.
3. Der von TomTom beschriebene Zaun mit den Absperrstangen und Schafdraht ist, da es rauf und runter geht auch nicht möglich, denn der Schafdraht lässt sich da nicht anpassen.

Also bleibt mir aus meiner Sicht nur ein beweglicher "fester" Zaun, so was wie die Hürden/Gatter. Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

16.07.2012 23:27
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Paulchen
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Beitrag: #6
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Naturi schrieb:
Hm... Sad

1. Elektronetze möchte ich nicht mehr benutzen. Es wäre auf dem Gelände nur mit äusserst grossem Aufwand möglich, den jeweils nötigen Zaunverlauf frei zu mähen. Dass ist nach meiner Erfahrung aber nötig, wenn ich sicher stellen will, das genügend Strom am Zaun ist. Es gibt da immer wieder wilde Brombeeren, Sträucher usw., ist eben Wildwuchs und kein Rasen, geht rauf und runter, so dass mir ein Freimähen nicht möglich ist.


Ist die Frage, was für ein Gerät Du einsetzt. Ein richtig gutes Teil ist relativ bewuchsunabhängig. Problem: Gute E-Geräte werden gern geklaut. Am besten sind Geräte, die über die Steckdose laufen, klappt aber leider nur, wenn die Weiden rund ums Haus liegen.
Weil die Hörner der Böcke kaum leiten, besteht auch die Gefahr, dass diese sich darin verheddern und schlimmstenfalls den Dauerstrom, dem sie dann ausgesetzt sind, nicht überleben.
Trotzdem finde ich E-Netz als eine gute Möglichkeit.

17.07.2012 14:29
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Naturi
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Beitrag: #7
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Paulchen schrieb:
Ich denke mal, dass solche Horden zum Einzäunenvon Weiden nicht brauchbar sind.


Hallo Paulchen,

warum eigentlich nicht? Das einzige was mir einfällt dazu wären die Koste und der Transport zur Weide. Aber dass sind Probleme, die nicht direkt mit der Brauchbarkeit zur Einzäunung von Weiden was zu tun haben. Gibt es da noch andere Gründe, warum es dafür ungeeignet sein sollte?

19.07.2012 09:55
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Hooki
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Beitrag: #8
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Hallo Naturi, da wir ja auch schon per eMail Kontakt hatten, möchte ich hier nochmal antworten. "Schwarzrohr" sind Wasserleitungsrohre. 1/4 Zoll im Durchmesser. Für 6 Horden/Gatter gibst du max. 200 EUR über das Internet aus. Wenn du davon eine Menge brauchst, kann das leicht sehr teuer werden. Gruß


http://www.zwergschafe-online.de
23.07.2012 12:54
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Paulchen
Altschaf
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Beitrag: #9
RE: Fragen zu Hookis Weidegatter

Naturi schrieb:

Paulchen schrieb:
Ich denke mal, dass solche Horden zum Einzäunenvon Weiden nicht brauchbar sind.


Hallo Paulchen,

warum eigentlich nicht? Das einzige was mir einfällt dazu wären die Koste und der Transport zur Weide.


Ja, das und der Zeitaufwand. Wenn Du natürlich viel Geld, Zeit und ein entsprechendes Transportfahrzeug hast, spricht garnix dagegen.

23.07.2012 13:19
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