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Kostenpunkt HB-Zucht?
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Sommersproße
Jungschaf
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Beitrag: #1
Kostenpunkt HB-Zucht?

Hallo Smile
Ich bin ja dabei eine kleine Ouessantgruppe zu planen. Nun frage ich mich, ob ich mir wirklich HB-Tiere holen soll oder nicht. Was ist denn da der Kostenpunkt? Also welcher Aufwand ist das, was ist zu tun bzw was kostet die HB-Zucht?
Grüßle
Die Sommersproße

14.03.2017 18:32
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Sommersproße
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Beitrag: #2
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

UI, noch gar keine Antwort? Schade.

Hier im Forum habe ich bisher nur davon gelesen, dass es einigen zu kostenaufwändig ist. Und von anderen, dass sie das richtig toll finden HB zu züchten, weil ohne Papiere einfach alles als Ouessant durchgeht.
Das heißt für mich, dass ich mich fürs Herdbuch führen interessiere. Aber leider weiß ich nicht mal wo ich anfangen soll!
Ich weiß nicht mal wie das funktioniert, welcher Verein wann zuständig ist. Hier in Bayern der Schafzuchtverein scheint sich ja nicht mit Ouessants zu beschäftigen. Und ne Vorstellung davon was für Kosten gemeint sind hab ich auch nicht. Für jeden ist es ja anders, für den einen sind ~100€ jährlich viel, für den anderen fängt das woanders an.

Vielleicht könnte mir da jemand mal nen Einblick geben, auch wenns nicht zwingend in Bayern ist. Smile Alles ist besser als keine Ahnung zu haben!

16.03.2017 17:52
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Mähschäfle
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Beitrag: #3
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Hallo,

Es gibt jede Menge Info's zum Thema Kosten....
Z.B. Unter " noch mehr Herdbuch/Vorbuch Fragen" da hatte ich mal 2014 ne Auflistung eingestellt zum Thema Kosten... findest Du hier in der Rubrik Herdbuchzucht 2. Seite;-)
Sonst einfach beim bayrischen Landesschafzuchtverband anfragen...

Grüßle schickt's Mähschäfle


Ouessantschafe "von den Heubergwiesen"
16.03.2017 18:11
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Anton Hornbläser
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Beitrag: #4
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Mahlzeit,

die Kosten schwanken sehr stark von Bundesland zu Bundesland. Wenn der für Dich zuständige Zuchtverband keine Informationen über Mitgliedsbeiträge etc. im Internet veröffentlicht, sollte ein Anruf alle Deine Fragen klären.

Dein Profil sagt, daß Du in Bayern wohnst - da wäre die Bayrische Herdbuchgesellschaft zuständig. HIER findest Du die Gebührenordnung der BHG.

Wer züchten möchte, sollte dies m.E. im Herdbuch machen. Die Kosten sind ja auch immer relativ, wenn ich pro Jahr nur drei Lämmer zu verkaufen habe sind 100,-€ Mitgliedsbeitrag sehr viel Geld, wenn es 30 sind sieht die Sache ganz anders aus...

Gruß der hOrnbläser

17.03.2017 07:49
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Motorsägenschnitzerin
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Beitrag: #5
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Ich muss leider sagen, dass mir die Kosten in NRW leider viel zu hoch sind. Vor allem im ersten Jahr. Zudem habe ich leider Tiere gekauft, die nicht im Herdbuch sind , somit müsste ich die abgeben um Platz für Herdbuchtiere zu haben. (Was aber gar nicht mehr in Frage kommt! ) Die Schäfchen sind bei mir Hauptsächlich als Rasenmäher angestellt und weil ich mich gerne darum kümmere! Auf meinen knapp 2 Morgen kann ich auch nicht viele Tiere halten. Aber wenn du sofort Herdbuchtiere kaufst hast du später immer noch die Möglichkeit im Herdbuch zu züchten! Zudem weist du daß sie dem Rassestandart entsprechen!!
LG Margit

17.03.2017 11:04
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Sommersproße
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Beitrag: #6
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Vielen Dank euch dreien! Ich habe mir gleich mal den anderen Forenbeitrag angeschaut und die Gebührenordnung der Bayrische Herdbuchgesellschaft durchgelesen.

Also gibt es einen Aufnahmebeitrag von 200€ und einen Jahresbeitrag von 85€ + je eingetragenes Schaf einen Beitrag. Bei 1 Bock und 2 Auen wären das dann 10+2+2 = 14€.
Insgesamt also 99€ jährlich.
Dann wenn Lämmer anstehen kommen nochmal je Lamm 1,50€ zum tätowieren und 1,50€ für die Aufnahme ins HB dazu.
Und beim Verkauf wenn ein Nachweis der Abstammung nötig ist für eine "Zweitschriften" 15€. Außerdem bei Verkäufen bis 500 € noch 7% vom Verkaufserlös.

Habe ich das so richtig gelesen? Bei manchen Worten oder Punkten bin ich mir nicht so sicher, z.B. weiß ich nicht ob irgendwo der Vorgang der "kören" genannt wird mit drin ist :p Auch bei den Lämmern mit dem tätowieren und Aufnahme ins HB finde ich eigenartig, dass das zweimal drin steht. Ich hätte wohl einfach 3€ geschrieben, und alles in einen Punkt gefasst. Aber vielleicht ist da ja ein Unterschied, den ich nicht sehe?

Für mich heißt das erstmal:
Da ich ja erstmal mit drei Böcken anfangen möchte, sollte ich also hier auf den HB-Nachweis achten. Und dann die Böcke begutachten lassen (damit sie als gekörte Böcke zur Zucht zugelassen werden). Der der am Besten abschneidet und auch sonst passt wird dann der Zuchtbock.
Und dann sollte ich ab diesem Moment, wenn ich die Böcke habe und mir die Auen kaufe, anfangen das Herdbuch zu führen. Denn ab dann züchte ich ja erst.

Wie läuft das mit dem kören so ab? Hab auch hier im Forum mal nachgelesen Was bedeutet gekört? Man meldet das an, vermutlich bei der HB-Gesellschaft. Und dann kommt von dort ein Termin?

17.03.2017 11:55
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Motorsägenschnitzerin
Jungschaf
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Beitrag: #7
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Warum nicht sofort gekörte Böcke kaufen? Ich kenne mich da leider nicht aus, aber wenn du hier im Forum viel liest, findest du bestimmt jemanden der in deiner Nähe wohnt und dir weiterhelfen kann.
LG Margit

17.03.2017 15:05
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Anton Hornbläser
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Beitrag: #8
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Mahlzeit,

die Körung ist die Beurteilung eines Bockes.
Durch eine Körkomission werden Noten für die Bemuskelung, die Wolle und die Äußereerschinung vergeben. In der Regel besteht die Komission aus drei Personen die sich den Bock genau ansehen.
Es gibt drei Entscheidungsmöglichkeiten: nicht gekört (es liegen zuchtrelvante Fehler vor z.B. Einhodigkeit) vorläufig nicht gekört (der Bock ist z.B. noch nicht gut genug entwickelt um ihn zur Zucht zu zulassen) und gekört (der Bock ist für die Zucht geeignet).

An Deiner stelle würde ich mir von einem HB-Züchter drei nicht gekörte Böcke besorgen. Dann kannst Du Deinen Plan so umsetzen wie Du es Dir vorgenommen hast. Die Herdbuchzucht bliebe Dir offen, da die Böcke die Du hast zumindest von ihrer Abstammung her körfähig wären. Du könntest Dir im Laufe des Jahres die mal eine Körung und alles was mit Herdbuchzucht zu tun hat in Ruhe ansehen - so kannst Du besser informiert die Entscheidung ob HB, oder nicht treffen.

Gruß der hOrnbläser

18.03.2017 14:38
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Sommersproße
Jungschaf
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Beitrag: #9
RE: Kostenpunkt HB-Zucht?

Anton Hornbläser schrieb:
An Deiner stelle würde ich mir von einem HB-Züchter drei nicht gekörte Böcke besorgen. Dann kannst Du Deinen Plan so umsetzen wie Du es Dir vorgenommen hast.
...


Jo denke das werd ich machen. Danke für die Rückmeldungen!

21.03.2017 18:36
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